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Wie ich einen pro­fes­sio­nel­len digi­ta­len Bil­der­rah­men mit einem Rasp­berry Pi baue

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In die­sem Arti­kel gebe ich euch eine Schritt für Schritt Anlei­tung für den Bau eines digi­ta­len Bil­der­rah­mens. Als pas­sio­nier­ter Foto­graf und Elek­tro­nik­bast­ler seit Kind­heit, beschäf­ti­ge ich mich seit 2005 mit dem The­ma und habe eini­ges an Tipps & Tricks zusam­men­tra­gen kön­nen.

Für den Bau eines digi­ta­len Bil­der­rah­mens braucht es eine abge­stimm­te Mischung aus rich­ti­ger Hard- und Soft­ware, um das Gan­ze zum Leben zu erwe­cken. Einen ein­fa­chen, "quick & dir­ty" Bil­der­rah­men kann jeder bau­en, aber es rich­tig zu machen, dazu gehört doch eini­ges an Erfah­rung.

Lies wei­ter und fin­de her­aus, wie auch du mit einem digi­ta­len Bil­der­rah­men einen ganz beson­de­ren Zau­ber in dein Zuhau­se brin­gen kannst.

Zu einem schö­nen Bild gehört ein guter Rah­men

Jeder von uns hat Fotos, die unbe­zahl­bar sind. Für uns, ganz per­sön­lich.

Viel zu vie­le groß­ar­ti­ge Bil­der lan­den heu­te auf der Fest­plat­te. Frü­her war es das Album oder der Schuh­kar­ton. Ich ken­ne Leu­te, die las­sen ihre alten Dias digi­ta­li­sie­ren und auf eine DVD bren­nen. Da blei­ben sie dann aber wie­der, ordent­lich abge­legt.

Bil­der wol­len gezeigt wer­den und ein digi­ta­ler Bil­der­rah­men holt sie raus aus ihrem Foto­ver­ließ.

Ein digi­ta­ler Bil­der­rah­men ist ein wun­der­ba­res Selbst­bau­pro­jekt, bei dem man ent­we­der eine ein­fa­che Vari­an­te wäh­len kann, oder eine Ver­si­on mit vie­len tech­ni­schen Spie­le­rei­en - und das wol­len wir doch alle, oder?

Ihr braucht euch kei­ne Sor­gen machen, wenn ihr jetzt nicht die Com­­pu­­ter-Cracks seid.

Ihr fin­det auf die­ser Web­sei­te vie­le Arti­kel, die euch bei dem Pro­jekt beglei­ten und die Schrit­te so aus­führ­lich wie mög­lich beschrei­ben.

In die­sem Bei­trag geht es um den Bau des digi­ta­len Bil­der­rah­mens.

Alles was die Soft­ware betrifft, könnt ihr in mei­nem Arti­kel "So spielst du in weni­ger als 60 Minu­ten die Soft­ware für dei­nen digi­ta­len Bil­der­rah­men auf" aus­führ­lich nach­le­sen.

Damit seid ihr gerüs­tet für die Aus­bau­stu­fe eurer Wahl.

Wie alles anfing

2005 bestellt ich mei­nen ers­ten digi­ta­len Bil­der­rah­men von Pho­to­Vu, einer US-ame­­ri­­ka­­ni­­schen Fir­ma, die hand­werk­lich sehr hoch­wer­ti­ge Rah­men ver­kauf­te. Damals war die maxi­ma­le Grö­ße gera­de mal 19 Zoll, aber mit Pas­se­par­tout und Holz­rah­men sah er schon recht groß aus.

Ich weiß gar nicht mehr wel­che Auf­lö­sung der Bild­schirm hat­te, aber es war ohne­hin vor der Zeit von Reti­na Screens und man war noch nicht zu ver­wöhnt.

Man spiel­te die Bil­der auf einen USB Stick und konn­te per WLAN eini­ge Ein­stel­lun­gen vor­neh­men. Mor­gens ging er an und abends aus. Das Ver­gnü­gen war mit rund € 1350 nicht gera­de güns­tig aber jeden Cent wert.

Der Pho­to­Vu aus dem Jahr 2005

Der Rah­men hielt vier Jah­re und seg­ne­te dann das Zeit­li­che. Repa­rie­ren konn­te man nichts, die Rück­sei­te war kom­plett zuge­schweißt.

Ein paar Tage spä­ter war schon der Nach­fol­ger unter­wegs, immer­hin 22 Zoll groß. Aber auch ihm war nur eine Lebens­zeit von vier Jah­ren gegönnt. In die­ser Zeit lief er aber sehr ordent­lich.

Das Pho­to­Vu Nach­fol­ger­mo­dell aus 2009

Pho­to­Vu hat­te zu die­ser Zeit lei­der schon die Werks­pfor­ten geschlos­sen und den Betrieb ein­ge­stellt.

Trotz inten­si­ver Suche fand ich kei­nen Bil­der­rah­men, der unse­ren Ansprü­chen genüg­te. Die Pho­to­Vu Vari­an­te hat­te uns ziem­lich ver­wöhnt, vor allem von der Art der sanf­ten Über­gän­ge her und dar­un­ter woll­ten wir nichts haben.

Also mach­te ich mich auf die Suche nach Selbst­bau­lö­sun­gen und wur­de in einem Forum für Foto­gra­fen auf den Rasp­berry Pi auf­merk­sam, der vor nicht lan­ger Zeit auf den Markt gekom­men war.

Der klei­ne Rech­ner bot zwar kei­ne 4K Auf­lö­sung, aber die Moni­to­re dafür waren ohne­hin noch ziem­lich teu­er.

Vie­le Leu­te haben mich dabei in Foren unter­stützt, Python Code geschrie­ben, ihre Erfah­run­gen geteilt und mit­ge­hol­fen, einen digi­ta­len Bil­der­rah­men zu ent­wi­ckeln, der pro­fes­sio­nel­len Maß­stä­ben genügt und vie­le der käuf­li­chen Lösun­gen deut­lich über­trifft - außer beim Preis!

Und es geht los

In die­sem Arti­kel geht es um die Hard­ware und den Zusam­men­bau des digi­ta­len Bil­der­rah­mens.

Dazu brauchst du eigent­lich nur einen pas­sen­den Moni­tor ("10 wich­ti­ge Tipps zur Aus­wahl des rich­ti­gen Moni­tors für dei­nen digi­ta­len Bil­der­rah­men"), den Rasp­berry Pi mit Zube­hör ("So spielst du in weni­ger als 60 Minu­ten die Soft­ware für dei­nen digi­ta­len Bil­der­rah­men auf") und einen Rah­men.

Die wesent­li­chen Punk­te fas­se ich auch hier kurz zusam­men, aber es lohnt sich, tie­fer in mei­ne Arti­kel ein­zu­stei­gen.

Der Bild­schirm

Ich habe eini­ge Zeit damit ver­bracht, einen Bild­schirm zu fin­den, der das glei­che Sei­ten­ver­hält­nis wie mei­ne Spie­gel­re­flex­ka­me­ra (3:2) hat. Lei­der scheint es sol­che Bild­schir­me nicht mehr zu geben.

Die meis­ten Moni­to­re haben ein For­mat von 16:9, aber es gibt noch eini­ge mit 16:10, so wie der ASUS VS24AH. Nicht ganz 3:2 aber nah dran.

Der ande­re Punkt, den ich ver­gli­chen habe, war der Strom­ver­brauch, da gibt es zum Teil gro­ße Unter­schie­de, abhän­gig von der ver­wen­de­ten Tech­no­lo­gie. Glück­li­cher­wei­se hat sich auf die­sem Feld viel getan. Der ASUS VS24AH hat rund 20 Watt, was bei einer Lauf­zeit von rund 16 Stun­den pro Tag zu Ener­gie­kos­ten von €3 im Monat führt. Bei neue­ren Model­len habe ich schon von 10 Watt gele­sen.

Zum Ver­gleich: Der letz­te Pho­to­Vu Rah­men hat­te 60 Watt und wur­de auch recht warm, was über die Jah­re zu dunk­len Fle­cken über dem Rah­men an der wei­ßen Wand führ­te.

Was auch sehr wich­tig ist, ist der Betrach­tungs­win­kel, damit man die Bil­der auch von der Sei­te gut sehen kann.

Ich habe ins­ge­samt zehn Punk­te zusam­men­ge­tra­gen und in mei­nem Arti­kel aus­führ­lich erör­tert. Bevor du einen Moni­tor kauft, soll­test du ihn lesen.

Der Com­pu­ter

Der Rasp­berry Pi, der eigent­lich als Mini Com­pu­ter für das Klas­sen­zim­mer gedacht war, wur­de ein welt­wei­ter Hit und über­traf alle Erwar­tun­gen. Vor allem bei den Elek­tro­nik­bast­lern ist er bis heu­te sehr beliebt. Allein 19 Mil­lio­nen Stück wur­den in den ers­ten sechs Jah­ren ver­kauft.

Der Rasp­berry Pi ist klein und braucht mit 3 Watt kaum Strom. Außer­dem kos­tet er seit Beginn nur €35, und trotz Infla­ti­on und Leis­tungs­ver­bes­se­run­gen konn­te jedes aktua­li­sier­te Modell die­sen Preis bis­her hal­ten.

Rasp­berry Pi 3 Model B+

Hin­zu kommt noch das Netz­teil, die micro SD Kar­te und ein Gehäu­se, aber mit ins­ge­samt rund €50 ist man immer noch sehr güns­tig dabei.

Leis­tungs­mä­ßig ist der Rasp­berry Pi nicht beson­ders beein­dru­ckend. Aber wenn es für eine Mond­lan­dung reicht, dann soll­te es auch für einen digi­ta­len Bil­der­rah­men aus­rei­chen.

Der Rasp­berry Pi läuft auf Raspbi­an, einem Linux Dia­lekt auf Basis von Debi­an. Das soll­te jetzt kei­nen abschre­cken, der noch nichts mit Linux gemacht hat. Ich wer­de alles im Detail beschrei­ben, was gemacht wer­den muss. Ich bin auch kein Linux Exper­te, habe mich aber in Foren und Tuto­ri­als schlau gemacht.

Der größ­te Vor­teil die­ser Har­d­­wa­re-Plat­t­­form ist die rie­si­ge Zahl von Fans und Bast­lern, die alles mög­li­che aus­pro­bie­ren und ihr Wis­sen sehr frei­zü­gig in Foren und Blogs mit ande­ren tei­len. Die­se Tra­di­ti­on will ich auf mei­nem Blog ger­ne fort­füh­ren.

Der Rah­men

Hier kön­nen sich die Bast­ler rich­tig aus­to­ben und genau das Mate­ri­al und die Far­be wäh­len, die am bes­ten zum Auf­stel­lungs­ort passt.

Im Gegen­satz zu mei­nen ers­ten bei­den Pho­to­Vu Rah­men, die einen Pas­se­par­tout hat­ten, haben wir uns bei dem ers­ten Selbst­ge­bau­ten für einen schma­len, dezen­ten schwar­zen Metall­rah­men ohne Innen­rah­men (Pas­se­par­tout) ent­schie­den.

Ein Metall­rah­men kann even­tu­ell das WLAN Signal etwas redu­zie­ren, je nach­dem wie­viel Abstand ihr zwi­schen Rah­men und Wand habt. Es funk­tio­niert bei uns wun­der­bar, bei mei­ner Schwes­ter, die ein fast bau­glei­ches Modell hat, ist der WLAN Emp­fang etwas unstet.

Das kann natür­lich auch ande­re Ursa­chen haben, aber wahr­schein­lich wer­de ich bei mei­nem nächs­ten Rah­men Holz als Mate­ri­al aus­pro­bie­ren. Da die moder­nen IPS-Moni­­to­­re nicht sehr warm wer­den, soll­te das eigent­lich gut gehen.

Wie breit der Rah­men min­des­tens sein muss, hängt von dem nack­ten Dis­play ab. Hier soll­tet ihr ein­fach auf­pas­sen, dass kei­ne Bild­schirm­flä­che abge­deckt wird, son­dern alles per­fekt passt.

Falls ihr einen tra­di­tio­nel­len Rah­men­la­den in der Nähe haben soll­tet (es gibt ja lei­der nicht mehr vie­le), lasst euch doch dort fach­män­nisch bera­ten. Das ist güns­ti­ger als man denkt und man bekommt einen per­fek­ten Zuschnitt auf die Bild­schirm­grö­ße. Ich habe damals sehr gute Rat­schlä­ge von unse­rem ört­li­chen Rah­men­bau­er erhal­ten, dem es auch rich­tig Freu­de gemacht hat, für einen Bild­schirm einen Rah­men zu bau­en.

Alter­na­tiv geht man in den Bau­markt und holt sich Leis­ten, die man sel­ber zuschnei­det. Ach­tet aber dar­auf, sta­bi­les Mate­ri­al zu ver­wen­den, der Bild­schirm ist nicht ganz so leicht. Und ihr wollt ja nicht den Bil­der­rah­men von der Wand her­un­ter­fal­len sehen.

Ent­fer­nen des Moni­tor­ge­häu­ses

Bevor ihr euch an das Ent­fer­nen des Moni­tor­ge­häu­ses macht, soll­tet ihr erst die Soft­ware zum Lau­fen bekom­men. Rich­tet also in Ruhe den Rasp­berry Pi mit der Grund­soft­ware ein ("So spielst du in weni­ger als 60 Minu­ten die Soft­ware für dei­nen digi­ta­len Bil­der­rah­men auf"), ver­bin­det den Moni­tor, tes­tet ein wenig, und macht dann hier wei­ter.

ABER ACHTUNG: JE NACH BILDSCHIRMTYP LIEGT HIER 220 VOLT AN. IHR SOLLTET ALSO SCHON WISSEN, WAS IHR TUT UND WIE IHR EUCH SCHÜTZT, BEVOR IHR DAS GEHÄUSE ENTFERNT. ICH KANN DAFÜR NATÜRLICH KEINE HAFTUNG ÜBERNEHMEN.

Moder­ne Moni­to­re haben meis­tens auf der Rück­sei­te eini­ge Schrau­ben, die ihr lösen müsst, vor allem für die Befes­ti­gung von Stand­füs­sen oder Wand­hal­tern. Dane­ben fin­det ihr meis­tens Plas­tik­steck­ver­bin­dun­gen, die ihr an der rich­ti­gen Stel­le auf­stemmt. Eine klei­ne Aus­spa­rung weist nor­ma­ler­wei­se dar­auf hin, wo ihr anset­zen müsst.

Es gibt auf You­Tube eini­ge nütz­li­che Vide­os, die einem die Furcht vor einer sol­chen Ope­ra­ti­on neh­men. Die kann ich sehr emp­feh­len. Even­tu­ell ist auch euer Moni­tor­mo­dell dabei, dann geht alles sehr schnell.

Von dem Moni­tor bleibt für die wei­te­ren Schrit­te nur noch das hier übrig:

Das nack­te LCD DIs­play

Die see­len­lo­se Hül­le braucht ihr dage­gen nicht mehr:

Was vom Tage übrig blieb

Bei mei­nem ASUS Moni­tor rag­te noch ein klei­nes Metall­stück her­aus, das ich mit einem Dre­mel abge­sägt habe.

Bevor man das tut, soll­te man aber den gesam­ten Moni­tor gut in eine Plas­tik­fo­lie ein­hül­len, damit nicht Eisen­spä­ne in klei­ne Öff­nun­gen ein­drin­gen und einen Kurz­schluss aus­lö­sen kön­nen.

Was über­steht wird abge­schnit­ten

Jetzt schiebt ihr den Bild­schirm vor­sich­tig in den Rah­men. Ach­tet vor allem auf die Ecken und seid vor­sich­tig, dass ihr kei­ne Kabel­ver­bin­dun­gen beschä­digt.

Schraubt alles zusam­men und ver­stärkt bei Holz­rah­men die Eck­ver­bin­dun­gen.

Umge­dreht soll­te es jetzt so aus­se­hen:

Das Kunst­werk ist fer­tig

Jetzt geht an die Ver­ka­be­lung. Wich­tig ist hier, dass ihr die rich­ti­gen Kabel nehmt, die mit den HDMI und Strom­an­schlüs­sen eures Moni­tors den Wand­ab­stand mög­lichst gering hal­ten.

Wenn die Anschlüs­se nach hin­ten her­aus­ge­hen, braucht ihr abge­win­kel­te Ste­cker (auch da gibt es zwei Rich­tun­gen, also genau anschau­en!), wie es auf den Bil­dern hier dar­ge­stellt ist. Wenn ihr nach unten zei­gen­de Anschlüs­se habt, dann braucht ihr gera­de Ste­cker.

Nehmt einen Kleb­stoff, der sich erhit­zen kann ohne weich zu wer­den und klebt damit das Rasp­berry Pi Gehäu­se und das Netz­teil auf der Moni­tor­rück­sei­te fest. UHU hat bei mir bes­tens funk­tio­niert, aber auch da gibt es unter­schied­li­che Sor­ten, schaut ein­fach mal auf die Anga­ben.

Bevor ihr das macht, ver­ka­belt alles, um ein Gefühl für den bes­ten Platz zu bekom­men, bei dem ihr alle Kabel gut unter­brin­gen könnt. Dann mar­kiert die Posi­tio­nen mit einem Foli­en­stift und macht die Kabel wie­der ab, sonst ver­schie­ben sich Gehäu­se und Netz­teil beim Trock­nungs­pro­zess des Kleb­stoffs even­tu­ell leicht.

Den Kle­ber lasst ihr am bes­ten 24 Stun­den aus­här­ten. Erst danach bringt ihr die Kabel wie­der an und befes­tigt sie sau­ber mit Kabel­ver­bin­dern und einem Trop­fen UHU falls nötig. Ach­tet aber dar­auf, dass ihr die Strom­ver­sor­gung und das HDMI-Kabel vom Pi noch abzie­hen könnt.

Hin­ten schaut hof­fent­lich kei­ner

Mon­tiert das Pi Gehäu­se nicht zu nah am oben Rah­men, da dar­un­ter noch die Auf­hän­gung Platz haben muss.

Zum Schluss fixiert ihr noch lose Tei­le mit Pan­zer­band, oder Berei­che, die ihr schüt­zen wollt, wie z.B. Kabel­ver­bin­dun­gen. Ach­tet aber dar­auf, dass ihr kei­ne Belüf­tungs­schlit­ze abdeckt.

Dann noch die klei­ne Tas­ter­leis­te gut fixie­ren, ihr braucht sie even­tu­ell bei der ers­ten Ein­stel­lung der Bild­qua­li­tät, aber ansons­ten muss sie nicht erreich­bar sein. Außer ihr wollt den Moni­tor manu­ell aus-und anma­chen kön­nen. Dafür gibt es aber bes­se­re Lösun­gen.

ACHTUNG NOCHMAL, DASS IHR HIER NICHT MIT STROMFÜHRENDEN LEITUNGEN IN KONTAKT KOMMT!!

Ver­bin­det jetzt Bild­schirm und Rasp­berry Pi mit Strom und schickt ein kur­zes Stoß­ge­bet an den Gott eurer Wahl.

Wie ich das Strom­ka­bel ver­ste­cke

Jetzt kom­men wir zu einem Punkt für fort­ge­schrit­te­ne Lieb­ha­ber digi­ta­ler Bil­der­rah­men: Das Ver­ste­cken von Wand­ka­beln.

Wenn ein digi­ta­ler Bil­der­rah­men, der an der Wand befes­tigt wird, gut aus­se­hen soll, dann darf kein Kabel zur Steck­do­se run­ter­lau­fen. Das wird euch jeden Tag stö­ren und es sieht ein­fach unfer­tig aus. Also macht es gleich rich­tig.

Eine Mög­lich­keit ist das Nut­zen von vor­han­de­nen Lam­pen­schlüs­sen an der Wand. Wenn das kei­ne Opti­on ist, dann gibt es fla­che Kabel, die man unter der Tape­te ver­le­gen kann.

Geht auch das nicht, und woll­tet ihr schon immer mal wie­der Strei­chen, dann emp­feh­le ich das Auf­schlit­zen der Wand und das Ver­le­gen eines zusätz­li­chen Kabels von der nächs­ten Steck­do­se aus. Mit dem rich­ti­gen (vom Bau­markt gelie­he­nen) Werk­zeug ist das nicht schwer und damit habt ihr eine hand­werk­lich per­fek­te Lösung. Und das Haus fällt davon nicht um.

Wenn es rich­tig gut aus­se­hen soll, ist Schlit­zen eine Lösung

Das geht natür­lich nicht über­all, aber seid ein­fach mal krea­tiv und über­legt, wie ihr das Kabel ver­ste­cken könnt. Euer Bil­der­rah­men wird euch noch mehr Freu­de berei­ten und eure Frau/Mann/d wird euch dafür lie­ben.

Wir wer­den übri­gens häu­fig gefragt, ob unser Bil­der­rah­men mit Akku läuft, weil er kein Kabel hat.

Die Wand­be­fes­ti­gung

Für die Befes­ti­gung an der Wand habe ich drei auf­ein­an­der­ge­leg­te, 47cm brei­te Brett­chen genom­men.

Die effek­ti­ve Dicke, die ihr braucht, rich­tet sich nach der Tie­fe eurer Rah­men­kon­struk­ti­on und nach even­tu­el­len Netz-/HD­­MI-Ver­­­bin­­dun­­gen, die hin­ten her­aus­ra­gen. Da müsst ihr ein­fach etwas aus­pro­bie­ren, was ihr braucht.

Auf die Bret­ter habe ich dann zwei Auf­hän­ger geschraubt, auf die der Rah­men gehängt wird. Die Enden vom Holz wur­den dann noch schwarz ange­malt, damit sie von der Sei­te nicht her­ausschei­nen. Wenn schon, dann rich­tig!

Die Bret­ter dann sta­bil an die Wand dübeln.

Ob es hält?

Die Stun­de der Wahr­heit - geht alles?

Freu­den­sprün­ge wenn alles funk­tio­niert

Tipp: Falls die Bild­schirm­far­ben unecht oder zu schwach wir­ken, gibt es even­tu­ell an dei­nem Moni­tor eine Ein­stel­lungs­mög­lich­keit. Bei mei­nem ASUS Moni­tor muss­te ich sRGB Mode wäh­len, damit wur­den mei­ne Fotos rich­tig dar­ge­stellt.

Herz­li­chen Glück­wunsch zu dei­nem ers­ten digi­ta­len Bil­der­rah­men!

Nach ein paar Wochen, wird es dich in den Fin­gern jucken, ein paar Zusatz­funk­tio­nen aus­zu­pro­bie­ren. Schau doch mal unter Soft­ware auf die­ser Web­sei­te, ob hier etwas Pas­sen­des für dich dabei ist.

Auch nach 5 Jah­ren fal­len mir immer wie­der neue Ide­en ein, wie man es noch bes­ser machen kann.