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So ver­bin­dest du dich aus der Fer­ne mit dei­nem digi­ta­len Bil­der­rah­men

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Im Ver­lauf der letz­ten Jah­re habe ich eini­ge digi­ta­le Bil­der­rah­men für Fri­ends & Fami­ly zusam­men­ge­baut. Die­se Rah­men sind heu­te an vie­len ver­schie­de­nen Orten im Ein­satz.

Auch wenn sie wenig oder fast kei­ne War­tung benö­ti­gen, kann es doch immer mal wie­der den Fall geben, dass etwas klemmt. Oder dass es ein inter­es­san­tes Soft­ware Update gibt, das ich auf­spie­len möch­te.

Auf den Rasp­berry Pi kann man auf ver­schie­de­ne Arten aus der Fer­ne zugrei­fen. Aber es gibt einen Ser­vice, der mir wirk­lich gut gefällt, weil er ein­fach und zuver­läs­sig ist. Das ist Datap­li­ci­ty.

In die­sem Arti­kel zei­ge ich euch wie man Datap­li­ci­ty instal­liert und nutzt.

Braucht man einen Fern­war­tungs­zu­griff für den digi­ta­len Bil­der­rah­men?

Wenn du nur einen Bil­der­rah­men für dich selbst gebaut hast, dann brauchst du die­se Lösung eher nicht.

Aber wenn du damit dei­ne Eltern oder Geschwis­ter beglückst, oder einen zwei­ten Rah­men im Wochen­end­re­fu­gi­um hän­gen hast, dann soll­test du wei­ter­le­sen.

Jeder, der in sei­ner Fami­lie oder sei­nem Freun­des­kreis für den IT Sup­port zustän­dig ist, weiß natür­lich, dass Tech­nik immer dann nicht funk­tio­niert, wenn man nicht zuhau­se ist. Und dann bekommt man die Nach­richt, man sol­le doch schnells­tens "etwas" tun, da ansons­ten die Welt unter­geht. Oder schlim­mer.

Und gera­de wenn man noch viel her­um expe­ri­men­tiert, kann das natür­lich auch mal mit dem digi­ta­len Bil­der­rah­men pas­sie­ren. Es ist schließ­lich auch nur ein Com­pu­ter. Bei mir pas­sier­te das nach einem Wochen­en­de, im Ver­lau­fe des­sen ich eini­ge neue Funk­tio­nen auf­ge­spielt hat­te, die viel­leicht noch nicht ganz durch getes­tet waren.

Ich bekam also einen Anruf, unser Bil­der­rah­men wäre schwarz. Da war ich aber gera­de auf Geschäfts­rei­se. Das spiel­te natür­lich für mei­ne Frau kei­ne Rol­le.

In sol­chen Situa­tio­nen ist es schon recht hilf­reich, wenn man ein­fach aus der Fer­ne eine kur­ze Dia­gno­se und einen Fix vor­neh­men kann. Und gera­de wenn der Rah­men bei euren Eltern hängt, die viel­leicht kei­ne Linux Pro­fis sind, dann ist der Fern­zu­griff ohne eine Inter­ak­ti­on vor Ort schon sehr nütz­lich.

Die meis­ten von euch ken­nen die Team­view­er Soft­ware. Mit Datap­li­ci­ty ist es sogar noch ein­fa­cher, da man dafür noch nicht mal die jewei­li­ge Ein­ga­be eines Pass­wor­tes braucht.

Manch­mal muss ein WLAN Pass­wort geän­dert wer­den (wich­tig: bevor es auf dem Rou­ter geän­dert wird!), ein neu­es Fea­ture ergän­zen wer­den, oder man will ein Sicher­heits­up­date ein­spie­len (was bei Linux erfreu­li­cher­wei­se sel­ten vor­kommt).

Selbst wenn man es jah­re­lang nicht braucht. Es kommt der Tag, an dem du dich dann doch freust, dass du einen ein­fa­chen Weg damals instal­liert hast.

Mei­ne Damen & Her­ren: Datap­li­ci­ty

Datap­li­ci­ty wur­de von Elli­ot Macken­zie geschrie­ben, der Grün­der der Fir­ma Machine­Fo­rest, ein Her­stel­ler von "net­work-con­nec­­ted things", wie sich das Unter­neh­men selbst bezeich­net. Sitz ist in Oxford, im Ver­ei­nig­ten König­reich, dem wir nicht nur Mon­ty Python zu ver­dan­ken haben, son­dern auch den Rasp­berry Pi.

Wenn ich Soft­ware aus­pro­bie­re, dann besor­ge ich mir auch immer ger­ne Infor­ma­tio­nen über das dahin­ter­ste­hen­de Unter­neh­men. Man will ja schon wis­sen, was man auf sei­nem Com­pu­ter instal­liert.

Datap­li­ci­ty war sich von Anfang an bewusst, dass der Fern­zu­griff auf einen Com­pu­ter eine sehr sen­si­ble Ange­le­gen­heit ist und daher ein Spiel mit offe­nen Kar­ten erfor­dert. Daher gibt es es eine sehr umfang­rei­che Doku­men­ta­ti­on zur Soft­ware und vie­le wei­te­re Infor­ma­tio­nen.

Datap­li­ci­ty erfor­dert die Instal­la­ti­on eines klei­nen Skrip­tes auf dei­nem Rasp­berry Pi, wor­über du aus der Fer­ne über das Inter­net dar­auf zugrei­fen kannst.

Der Instal­ler kre­iert dabei einen Datap­li­ci­ty Benut­zer, der als Sys­tem Ser­vice Account defi­niert wird und als "unpri­vi­le­ged" Benut­zer läuft. Das heißt, dass beim Zugriff immer noch das sudo Pass­wort ein­ge­ge­ben wer­den muss.

Solan­ge wie dein Rasp­berry Pi Bil­der­rah­men mit dem Inter­net ver­bun­den ist, kannst du ihn so steu­ern, als wür­de er sich im loka­len Netz­werk befin­den.

Datap­li­ci­ty instal­lie­ren

Auf dataplicity.com gibst du dei­ne Email als Benut­zer­na­men ein. Mit Klick auf "Start" bekommst du einen Code, den du kopierst und über Ter­mi­nal auf dem Rasp­berry Pi, den du fern­steu­ern willst, ein­fügst. Also mach das, bevor der Bil­der­rah­men das Haus ver­lässt!

Gehe zu "Devices" und kli­cke auf dei­nen Rasp­berry Pi.

Wenn du jetzt

su pi

ein­gibst und danach dein Pass­wort, kannst du dich mit dei­ner nor­ma­len Benut­zer ID ein­log­gen.

Ab jetzt hast du kom­plet­ten Zugriff auf den Rech­ner, so als wäre er in dei­nem loka­len Netz­werk.

Für iOS und Andro­id gibt es sogar Apps, genau­so wie für macOS und Win­dows 10.

Datap­li­ci­ty ist kos­ten­los für ein fern­ge­steu­er­tes Gerät und bie­tet wei­te­re Optio­nen gegen Bezah­lung.

Datap­li­ci­ty Alter­na­ti­ven

Auf der Rasp­berry Pi Home­page fin­det sich eine gute Über­sicht über ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, den Pi fern­zu­steu­ern, aber die Ein­fach­heit von Datap­li­ci­ty hat mir gut gefal­len.

Remote.it funk­tio­niert ähn­lich und bie­tet sogar die Mög­lich­keit der Nut­zung meh­re­rer Gerä­te im Rah­men einer Fair Use Poli­cy. Aber der Set­up ist längst nicht so ein­fach (allein der Pass­wort­ver­ga­be Dia­log hat mich fast in den Wahn­sinn getrie­ben, obwohl ich stets lan­ge, zufalls­ge­ne­rier­te Pass­wör­ter benut­ze) und läuft nicht auto­ma­tisch ab wie bei Datap­li­ci­ty, aber wenn man sich ein­liest und etwas Geduld mit­bringt, geht auch das.

Remo­­te-ioT erlaubt die kos­ten­lo­se Anbin­dung von fünf nicht kom­mer­zi­ell genutz­ten Gerä­ten.

Yaler.net ist eher für indus­tri­el­le Anwen­dungs­zwe­cke gedacht und bie­tet auch kei­ne kos­ten­lo­se pri­va­te Nut­zung.

Losant ist eben­falls eher für den indus­tri­el­len IoT Markt gedacht. Infor­ma­tio­nen zu Prei­se such­te ich auf der Web­sei­te ver­geb­lich.

Mei­ne Stim­me für die bes­te Fern­war­tungs­soft­ware für einen digi­ta­len Bil­der­rah­men geht ganz klar an Datap­li­ci­ty. Die Benut­zung ist intui­tiv und in jeg­li­cher Hin­sicht opti­miert für den Rasp­berry Pi.

Der Ver­gleich der ver­schie­de­nen Lösun­gen war sehr inter­es­sant. Alle bie­ten ähn­li­che Lösun­gen an, aber die Art der Umset­zung unter­schei­det sich enorm.

Aus der einen Sei­te steht Datap­li­ci­ty, wo alles sofort funk­tio­niert, ohne dass man groß nach­den­ken muss. Auf der ande­ren Sei­te steht der Rest. Schaut es euch an und tes­tet sel­ber!