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So gestal­test du dei­nen per­sön­li­chen Rasp­berry Pi Start­bild­schirm (Raspbi­an Stretch April 2019)

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Ech­te Rasp­berry Pi Künst­ler lie­ben es, jedes noch so klei­ne Detail per­fekt zu indi­vi­dua­li­sie­ren. Dazu gehört auch der Begrü­ßungs­bild­schirm ("Splash Screen") beim Hoch­fah­ren.

Du hast gera­de einen schö­nen digi­ta­len Bil­der­rah­men gebaut? Gestal­te jetzt noch den Start­bild­schirm so, wie ein Maler sein Werk am Ende signiert.

Ver­si­che­re dich, dass du die neu­es­ten Anlei­tun­gen ver­wen­dest

Im Zuge mei­ner Recher­chen zur Anpas­sung des Start­bild­schirms, stieß ich auf vie­le unvoll­stän­di­ge und ver­al­te­te Anlei­tun­gen.

Mit jeder neu­en Raspbi­an Ver­si­on ändern sich eini­ges und frü­he­re Anlei­tun­gen funk­tio­nie­ren nicht mehr. Gera­de bei die­sem The­ma hat sich viel geän­dert.

Hier ist also die getes­te­te Anlei­tung vom April 2019, die ich mit dem Rasp­berry Pi 3 Model B+ und Raspbi­an Stretch Desk­top Ker­nel Ver­si­on 4.14 getes­tet habe.

Noch ein Tipp: Es ist sinn­voll, den Start­bild­schirm erst zum Schluss eines Pro­jek­tes umzu­stel­len, wenn alles ande­re schon funk­tio­niert.

Denn obwohl die Boot­se­quenz viel zu schnell nach unten scrollt, um viel lesen zu kön­nen, kann die Log­ge doch eini­ge nütz­li­che Infor­ma­tio­nen ent­hal­ten, wenn du dich noch im Debu­g­­ging-Sta­­di­um befin­dest.

Aber kei­ne Sor­ge: Du kannst immer pro­blem­los zum ursprüng­li­chen Anzei­ge des Boot­vor­gangs zurück­ge­hen.

Den Start auf­hüb­schen

Um einen sau­be­ren und stö­rungs­frei­en Ein­gangs­bild­schirm zu erzeu­gen, deak­ti­vie­ren wir die Dar­stel­lung fol­gen­der Ele­men­te (in der Rei­hen­fol­ge ihres Auf­tre­tens):

  • Die vier Him­bee­ren in der obe­ren lin­ken Ecke
  • Die Anzei­ge der Boot-Sequenz
  • Der blin­ken­de Cur­sor oben links
  • Der Start­bild­schirm "Wel­co­me to the Rasp­berry Pi Desk­top"
  • Die Sta­­tus-Ein­zei­­ler unter dem Start­bild­schirm

Den eige­nen Start­bild­schirm erstel­len

Zunächst musst du wis­sen, wie hoch die Auf­lö­sung dei­nes Bild­schirms ist. Wenn du sie nicht kennst, ver­bin­de dich mit dei­nem Rasp­berry Pi via Ter­mi­nal und gib Fol­gen­des ein:

fbset

Es wird etwas wie das hier ange­zeigt:

mode "1920x1080"
geometry 1920 1080 1920 1080 32
timings 0 0 0 0 0 0 0
rgba 8/16,8/8,8/0,8/24
endmode

Also in die­sem Fall wäre die Auf­lö­sung 1920 x 1080 Pixels.

Star­te nun Pho­to­shop oder ein belie­bi­ges Gra­fik­pro­gramm und erstel­le ein PNG-Bild in der glei­chen Pixel­grö­ße und nen­ne es "splash.png".

Ver­schie­be die Datei in das Home Ver­zeich­nis des Rasp­berry Pi über das Netz­werk.

Wenn das nicht geht, weil du kei­ne Netz­werk­frei­ga­be (SMB) instal­liert hast, dann öff­ne Ter­mi­nal auf dei­nem PC/Mac (also nicht auf dem Rasp­berry Pi) und gehe in das Ver­zeich­nis, wo die splash.png Datei liegt, also z.B.

cd Desktop

Secu­re copy (scp) splash.png (tra­ge hier die IP Adres­se des Rasp­berry Pi ein) und gib dein Pass­wort an.

scp splash.png pi@192.155.198.46:/home/pi/

Jetzt befin­det sich die Datei auf dei­nem Rasp­berry Pi.

Marie Kon­do räumt den Boot-Pro­­zess auf

Öff­ne erneut eine Ter­mi­nal­ver­bin­dung zu dei­nem Rasp­berry Pi und kopie­re die Datei splash.png vom Desk­top in das Ply­­mouth-Ver­­zeich­­nis.

sudo cp /home/pi/splash.png /usr/share/plymouth/themes/pix/splash.png

Wenn du möch­test, kannst du jetzt splash.png aus dei­nem Home-Ver­­zeich­­nis löschen. Die Datei wur­de eben die die Tie­fen der Sys­tem­hier­ar­chie kopiert. Die Ursprungs­da­tei brau­chen wir nicht mehr.

Ent­fer­nen wir jetzt die kur­zen Sta­tus­mel­dun­gen unter dem Start­bild­schirm.

sudo nano /usr/share/plymouth/themes/pix/pix.script

Kom­men­tie­re die­se Zei­len aus (d.h. set­ze ein "#" davor):

message_sprite = Sprite();
message_sprite.SetPosition(screen_width * 0.1, screen_height * 0.9, 10000);
my_image = Image.Text(text, 1, 1, 1);
message_sprite.SetImage(my_image);

Jetzt räu­men wir den Rest auf. Gib Fol­gen­des ein:

sudo nano /boot/cmdline.txt

Der Datei­in­halt besteht aus einer ein­zi­gen lan­gen Zei­le. Die machst du jetzt noch län­ger, indem du am Ende dies hier dran­hängst:

logo.nologo vt.global_cursor_default=0

Als Ori­en­tie­rung ist hier mei­ne Zei­le, aber kopie­re sie nicht ein­fach, weil dei­ne PARTUUID anders sein wird.

dwc_otg.lpm_enable=0 console=serial0,115200 console=tty1 root=PARTUUID=f404ba9e-02 rootfstype=ext4 elevator=deadline fsck.repair=yes rootwait quiet splash plymouth.ignore-serial-consoles logo.nologo vt.global_cursor_default=0

Zu guter Letzt star­test du neu.

sudo reboot

Jetzt soll­te dein indi­vi­dua­li­sier­ter Start­bild­schirm  ange­zeigt wer­den.