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10 wich­ti­ge Tipps zur Aus­wahl des rich­ti­gen Moni­tors für dei­nen digi­ta­len Bil­der­rah­men

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Die Wahl des rich­ti­gen Dis­plays für dei­nen digi­ta­len Bil­der­rah­men auf Rasp­berry Pi Basis ist wohl mit die wich­tigs­te Ent­schei­dung für ein erfolg­rei­ches Pro­jekt.

Weil das The­ma aber sel­ten so rich­tig erschöp­fend erklärt wird, habe ich hier mei­ne 10 wich­tigs­ten Punk­te zusam­men­ge­tra­gen, die euch bei der Aus­wahl hel­fen sol­len.

Zunächst in einem Satz: Ihr soll­tet einen mat­ten 24 Zoll IPS Moni­tor mit einer Auf­lö­sung von 1920 x 1200 (was einem Sei­ten­ver­hält­nis von 16:10 ent­spricht) neh­men. Außer­dem soll­tet ihr dar­auf ach­ten, dass sowohl der HDMI Aus­gang wie auch der Strom­ein­gang nach unten zeigt.

Und jetzt sage ich euch, war­um ihr mit die­ser Com­bo lan­ge Freu­de haben wer­det.

Dis­play Grö­ße und Auf­lö­sung: Zu klein bie­tet kein Bil­d­er­leb­nis

Es gibt jede Men­ge digi­ta­ler Bil­der­rah­men von 8, 10, 15 und 17 Zoll auf dem Markt. Jedoch ist mei­ne Erfah­rung, dass bei so einem klei­nen Bild­schirm kei­ne ech­te Lei­den­schaft auf­kommt.

Was ein guter digi­ta­ler Bil­der­rah­men aber kann, ist Erin­ne­run­gen hoch­zu­brin­gen, Gesprä­che anzu­sto­ßen und manch­mal fängt man auch an, ein wenig zu träu­men.

Ein guter digi­ta­ler Bil­der­rah­men ist ein Schmuck­stück im Wohn­zim­mer, manch­mal sogar das High­light. Und genau des­we­gen kommt es hier auch auf die Grö­ße an.

Die Bedeu­tung der Bild­schirm­grö­ße lässt sich leicht mit einem Blick in den Fern­seh­markt nach­zie­hen. Der durch­schnitt­li­che Fern­se­her hat sich in den letz­ten Jah­ren von einem 30 Zoll Modell zu einem 75 Zoll Mons­ter ent­wi­ckelt. Bei der Las Vegas CES 2019 stell­te Sam­sung sogar einen 219 Zoll Moni­tor vor, eine Dia­go­na­le von fünf Meter fünf­zig!

Und wer etwas älter ist, kennt die Anfän­ge der PCs als ein Moni­tor 13 oder maxi­mal 15 Zoll groß war.

Ein gro­ßer Bild­schirm ver­mit­telt ein­fach ein ganz ande­res visu­el­les Erleb­nis und des­we­gen soll­te ein digi­ta­ler Bil­der­rah­men eine gewis­se Min­dest­grö­ße haben.

Wie groß kann darf der Moni­tor sein, wenn man das Gan­ze mit einem Rasp­berry Pi betrei­ben möch­te?

Der Rasp­berry Pi hat einen HDMI Aus­gang mit einer maxi­ma­len Auf­lö­sung von 1920 x 1200. Oft liest man 1920 x 1080, das ist aber nicht rich­tig. Es gibt ein paar Tweaks, um die Auf­lö­sung zu erhö­hen aber führt nur zu Pro­ble­men, daher wür­de ich die Fin­ger davon las­sen.

Ein 24 Zoll Moni­tor hat meis­tens eine 1920 x 1200 (oder 1080 px) Auf­lö­sung, und das ist auch mei­ne Emp­feh­lung.

Wenn man eine grö­ße­re Auf­lö­sung als 24 Zoll bei glei­cher Auf­lö­sung von 1920 x 1200 (oder 1080 px) nimmt, so steigt die Dot Pitch Size, also der Abstand zwi­schen Pixels auf einem Dis­play) und das Ergeb­nis ist ein weni­ger schar­fes Bild.

Wenn du einen mög­lichst gro­ßen Moni­tor für z.B. Wer­bung (auch Digi­tal Signa­ge bezeich­net) suchst, dann ist die Auf­lö­sung jetzt nicht das Ent­schei­den­de. Da kann man auch schon mal einen deut­li­chen grö­ße­ren Fern­seh­mo­ni­tor neh­men, der eine Auf­lö­sung von 1920 x 1200/1080px unter­stützt. Eine Regel lau­tet, dass die Auf­lö­sung umso höher sein muss, je näher man an das Bild her­an­kommt. Bei gro­ßen Pla­kat­wän­den ist die Auf­lö­sung nicht so wich­tig, wenn man dage­gen aus 10 cm Ent­fer­nung ein Bild an der Wand genau unter die Lupe nimmt, dann sieht man gerin­ge Auf­lö­sun­gen sofort.

Ich habe vie­le unter­schied­li­che Bild­schirm­grö­ßen mit digi­ta­len Bil­der­rah­men aus­pro­biert. 24 Zoll hat sich als ziem­lich ide­al her­aus­ge­stellt mit dem aktu­el­len Stand der Tech­nik. Aber es ist natür­lich eine Fra­ge des genau­en Anwen­dungs­zwe­ckes und des Auf­stel­lungs­or­tes.

Wenn spä­ter ein­mal die maxi­ma­le Auf­lö­sung des Rasp­berry Pi erhöht wird auf z.B. 4K, dann wür­de ich wahr­schein­lich auf 30 Zoll Moni­to­re über­wech­seln. Ein bezahl­ba­rer 30 Zoll Bil­der­rah­men mit 4K Auf­lö­sung wäre schon etwas, was einem Foto­gra­fen gefällt! Im Moment sind die aber noch sehr teu­er.

Sei­ten­ver­hält­nis - eine ziem­lich ver­wir­ren­de Ange­le­gen­heit

Inter­es­san­ter­wei­se rührt das frü­her gül­ti­ge Sei­ten­ver­hält­nis für Fern­se­her von 4:3 noch aus Tho­mas Edi­sons Zei­ten. Damals nann­te man es das "magi­sche Recht­eck" und es fand sowohl bei Fern­se­hern als auch in Licht­spiel­häu­sern (ein wun­der­ba­rer Begriff!) Anwen­dung.


Als die US-ame­­ri­­ka­­ni­­sche Film­in­dus­trie in den Fünf­zi­ger Jah­ren nach Wegen such­te, um die Leu­te mehr ins Kino zu bekom­men, erfand man das brei­te Cine­ma­Scope For­mat und und blieb dabei. Bei Fern­se­hern folg­te man dem Trend zu einem gewis­sen Maß, sie sind aber auch heu­te noch nicht so breit wie Kino­lein­wän­de. Es gibt zwar ultrab­rei­te Moni­to­re, die teil­wei­se auch gebo­gen sind, aber das ist die Aus­nah­me, die Mehr­heit hat ein For­mat von unge­fähr 16:9.

In der Foto­gra­fie bei Spie­gel­re­flex­ka­me­ras war der Stan­dard 3:2, der sich aus dem Klein­bild­for­mat von 36 x 24 mm ablei­te­te. Auch bei den digi­ta­len Nach­fol­gern blieb man bei die­sem For­mat.

Die güns­ti­ge­ren digi­ta­len Kom­pakt­ka­me­ras und spä­ter die Smart­pho­nes haben zu einer Viel­falt von unter­schied­li­chen For­ma­ten geführt. Es gibt Micro four-thirds Kame­ras (4:3 Sei­ten­ver­hält­nis) und letzt­end­lich las­sen sich mit Smart­pho­nes fle­xi­bel alle mög­li­chen For­ma­te wäh­len, bis hin zu Pan­ora­ma­bil­dern.

Die meis­ten Bil­der wer­den aber in 3:2 oder 4:3 auf­ge­nom­men. Also soll­te man etwas in die­ser Grö­ßen­ord­nung fin­den.

Jetzt haben lei­der die Her­stel­ler von Com­pu­ter­mo­ni­to­ren ent­schie­den, dem wide-screen Trend von Fern­se­hern zu fol­gen, auch wenn das für vie­le Anwen­dun­gen abso­lut kei­nen Sinn macht.

Es ist schon schwie­rig gewor­den, einen 24+ Zoll Moni­tor zu fin­den, der 16:10 anbie­tet (was für Fotos ide­al ist) und auch bei 24 Zöl­lern dünnt sich das Ange­bot lang­sam aus.

Je brei­ter aber ein Moni­tor ist, umso mehr Flä­che müs­sen dei­ne Bil­der dem Zuschnitt opfern, weil schwar­ze Bal­ken links und rechts noch schlim­mer aus­se­hen.

Sor­ry, die Augen fie­len lei­der dem Beschnitt zum Opfer.

Mei­ne drin­gen­de Emp­feh­lung ist es daher, einen 1920 x 1200 px Moni­tor zu besor­gen, der damit ein Sei­ten­ver­hält­nis von 16:10 bie­tet.

Betrach­tungs­win­kel

Der Betrach­tungs­win­kel defi­niert, wie gut man den Inhalt auf einem Bil­der­rah­men von der Sei­te aus (oder von oben/unten) sehen kann. Wenn der nied­rig ist, erscheint ein Bild von der Sei­te dunk­ler, ver­zerrt oder hat merk­wür­di­ge Far­ben.

Wie bei jedem Bild, das man betrach­tet, steht man nicht immer direkt davor. Idea­ler­wei­se ist es wie bei einem gedruck­ten Bild, das man, auch wenn man fast auf der glei­chen Ebe­ne ist, von der Sei­te noch sehen kann. Der theo­re­ti­sche Betrach­tungs­win­kel beträgt 180 Grad sowohl hori­zon­tal als auch ver­ti­kal.

Hier hat die Indus­trie in den letz­ten Jah­ren gro­ße Fort­schrit­te gemacht. Moder­ne IPS Bild­schir­me bie­ten Betrach­tungs­win­kel von 160 Grad hori­zon­tal und 140 Grad ver­ti­kal, was für Anwen­dungs­zwe­cke in einem Wohn­raum ide­al ist.

Aber auch bei moder­nen Moni­to­ren, soll­te man sich die Daten (der eng­li­sche Begriff ist "Viewing Ang­le") genau anschau­en.

Kon­trast­ver­hält­nis

Das Kon­trast­ver­hält­nis wird meis­tens mit den Anga­ben "Typi­cal" und "Maxi­mum" ver­se­hen. Wie bei vie­len tech­ni­schen Spe­zi­fi­ka­tio­nen sind die Wer­te zum Teil Augen­wi­sche­rei und wenig ver­brau­cher­freund­lich.

Ach­tet auf "Con­trast Ratio (Typ.)". Der Wert liegt bei einem guten Bild­schirm bei rund 1000:1 (je höher, des­to bes­ser).

Ver­gesst die ande­ren Kon­trastan­ga­ben wie "Con­trast Ratio ("maxi­mum" oder "dyna­mic"), die manch­mal mit Mond­wer­ten von 80.000.000:1 ver­se­hen wer­den.

Die meis­ten Mar­ken­mo­ni­to­re der letz­ten Jah­re soll­ten den 1000:1 Wert errei­chen.

Glän­zend oder matt - Der Kom­pro­miss zwi­schen leuch­ten­den Far­ben und Spie­ge­lun­gen

Die glei­che Debat­te gab es bei Com­pu­tern. Was bevor­zu­gen die Men­schen? Star­ken, leuch­ten­de Far­ben oder spie­gel­freie Bild­schir­me?

Wenn man sich anschaut, was heu­te im Markt ange­bo­ten wird, könn­te man sagen, dass die Ent­schei­dung für leuch­ten­de Far­ben gefal­len ist. Apple hat nur noch spie­geln­de Dis­plays im Ange­bot und die meis­ten Anbie­ter haben das über­nom­men.

Nun ist es ja nicht so, dass die Far­ben bei mat­ten Dis­plays viel wenig far­big rüber­kom­men, aber Hoch­glanz­mo­ni­to­re haben schon ein ver­dammt gutes Bild.

Wenn ein digi­ta­ler Bil­der­rah­men aber gegen­über von einem Fens­ter auf­ge­hängt wird, wird die Freu­de durch star­ke Spie­ge­lun­gen doch sehr getrübt. Oder ein Decken­licht wird im Bild­schirm reflek­tiert.


Mat­te Bild­schir­me haben eine Beschich­tung, die Spie­ge­lun­gen sehr stark redu­ziert. Dadurch lei­det aller­dings die Farb­echt­heit ein wenig.

Letzt­end­lich ist das eine Fra­ge der indi­vi­du­el­len Vor­lie­ben.

Ich zie­he mat­te Bild­schir­me dem glän­zen­den Pen­dant vor. Die Far­ben sind trotz­dem sehr gut und nicht so über­trie­ben, wie es manch­mal bei glän­zen­den Moni­to­ren erscheint. Außer­dem fin­de ich ein mat­tes Dis­play dezen­ter im Wohn­zim­mer.

Für mei­ne Arbeit im Büro arbei­te ich mit einem glän­zen­den Dis­play, aber für einen digi­ta­len Bil­der­rah­men wür­de ich auch wei­ter­hin matt wäh­len.

Wenn Spie­ge­lun­gen durch die beson­de­re Beleuch­tungs­i­tua­ti­on aus­ge­schlos­sen wer­den kön­nen, kann man aber auch zu einem glän­zen­den Dis­play grei­fen. Die Ent­schei­dung ist sehr abhän­gig vom Anwen­dungs­zweck und der jewei­li­gen Auf­hän­gung.

HDMI Dis­play Ver­bin­dung

Der Rasp­berry Pi hat vom Werk auf eine HDMI Ver­bin­dung und das soll­te sich auch bei dei­nem Moni­tor so wie­der­fin­den.

Es gibt zwar Adap­ter von DVI auf HDMI aber das kos­tet euch nur Platz hin­ter dem Bild­schirm und daher soll­te man es gleich ver­mei­den.

Einen VGA auf HDMI Adap­ter emp­feh­le ich nicht, da VGA noch ein ana­lo­ger Stan­dard ist, was zu Bild­schirm­fli­ckern füh­ren kann.

Was wich­tig ist, ist die Aus­rich­tung der HDMI Ver­bin­dung. Idea­ler­wei­se fin­dest du eine Moni­tor, bei dem der HDMI Anschluss nach unten zeigt und nicht nach hin­ten, da das die Tie­fe dei­nes Bil­der­rah­mens erhöht.

Wenn das nicht gehen soll­te, besor­ge dir ein recht­wink­li­ges HDMI Kabel. Aber auch da gibt es Unter­schie­de: Ach­te dar­auf, in wel­che Rich­tung das HDMI Kabel zeigt. In den meis­ten Fäl­len brauchst du eines, das nach oben zeigt, wenn es im Moni­tor ein­ge­steckt ist.

Moni­tor­di­cke - Wie groß ist der Kai­ser ohne Klei­der?

Der größ­te Fak­tor, der die Tie­fe dei­nes digi­ta­ler Bil­der­rah­mens bestimmt, ist der Moni­tor selbst, nach­dem man ihn aus der Hül­le ent­fernt hat.

Moder­ne IPS Moni­to­re sind recht schlank aber auch hier gibt es zum Teil erheb­li­che Unter­schie­de.

Zum einen gibt es Moni­to­re, deren Strom­ver­sor­gung über ein exter­nes Netz­teil kommt, im Gegen­satz zu sol­chen, die an 220 Volt ange­schlos­sen wer­den und einen inter­nen Span­nungs­wand­ler haben.

Ein exter­nes Netz­teil spart viel Platz, wenn der Moni­tor auf dem Schreib­tisch steht, aber bei einem digi­ta­len Bil­der­rah­men muss das Netz­teil hin­ter dem Rah­men irgend­wie ver­staut wer­den und so ganz schlank sind die Strom­ad­ap­ter auch nicht gera­de.

Die Tie­fe dei­nes Bil­der­rah­mens ist wich­tig - außer du bist bereit ein Loch in dei­ne Wand zu klop­fen und die Elek­tro­nik dahin­ter zu ver­stau­en (eine Ent­schei­dung, die zuvor im Fami­li­en­rat bespro­chen wer­den soll­te, um nicht vor der Ehe­be­ra­tung zu lan­den).

Im Geschäft kann man jetzt schlecht die Moni­tor­ver­klei­dung ent­fer­nen, aber man­che Moni­to­re sind durch die Auf­hän­gung sehr viel dicker, als sie eigent­lich sein müs­sen.

Das Dis­play selbst ist ja nur ca. 1 cm dick, aber die Strom­ver­sor­gung und der LCD-Con­­trol­­ler machen dann noch mal 2-3 cm zusätz­lich aus.

Meist ist die Elek­tro­nik in der Mit­te ange­bracht und man kann rund­her­um gut die Elek­tro­nik anbrin­gen und die Kabel ver­stau­en.

Wenn also die Elek­tro­nik rund 3 cm Tie­fe hat, so muss man dazu noch die Strom und HDMI Anschlüs­se hin­zu­rech­nen, die noch­mal 3-4 cm aus­ma­chen kön­nen. Je mehr man hier spa­ren kann durch die Wahl eines Moni­tors mit nach unten zei­gen­den Anschlüs­sen, um so bes­ser.

Etwas Abstand zur Wand ist gar nicht schlecht, da dadurch eine aus­rei­chen­de Belüf­tung gewähr­leis­tet ist. Aber wenn es zu viel ist, sieht es nicht so gut aus.

Also ach­te dar­auf, dass der Moni­tor mit rück­wär­ti­ger Elek­tro­nik selbst nicht dicker ist als 3 cm.

Strom­ver­brauch - bei unse­ren Ener­gie­prei­sen nicht gera­de unwich­tig

Mein ers­ter digi­ta­ler Bil­der­rah­men aus 2005 hat­te einen Strom­ver­brauch von 60 Watt bei 19 Zoll Bild­schirm­grö­ße. Mein aktu­el­ler braucht 20 Watt bei 24 Zoll.

Der Unter­schied ist vor allem auf die Ein­füh­rung der IPS Tech­no­lo­gie zurück­zu­füh­ren, die den Ener­gie­ver­brauch bei Bild­schir­men deut­lich redu­ziert hat.

Da der Bil­der­rah­men im Schnitt 16 Stun­den pro Tag in Betrieb ist, lohnt es sich schon, ein wenig auf den Strom­ver­brauch zu ach­ten, vor allem, wenn dadurch kei­ne Qua­li­täts­ab­stri­che in Kauf genom­men wer­den müs­sen.


Ein moder­ner 24 Zoll Moni­tor soll­te nicht mehr als 20 Watt ver­brau­chen, und es gibt bereits gute Model­le, die sich mit 10 Watt begnü­gen.

Kann das Moni­tor­ge­häu­se ein­fach ent­fernt wer­den?

Nor­ma­ler­wei­se besteht der Bild­schirm, der LCD Con­trol­ler und die Strom­ver­sor­gung aus einer Ein­heit und es genügt, die Plas­ti­k­um­rah­mung zu ent­fer­nen.

Die meis­ten Bild­schir­me haben ein Plas­tik­ge­häu­se, bei Metall ist das even­tu­ell etwas schwie­ri­ger zu bewerk­stel­li­gen. Ich rate des­we­gen zu den Plas­tik­mo­del­len.

Es hängt etwas von dei­nem hand­werk­li­chen Geschick ab, wie leicht sich das Gehäu­se ent­fer­nen lässt. Meis­tens sind die Ver­bin­dun­gen gesteckt, so dass man ein­fach den rich­ti­gen Ansatz­punkt fin­den muss. Zuvor soll­te man sicher­stel­len, alle Schrau­ben, vor allem für even­tu­el­le Moni­tor­stän­der oder Wand­be­fes­ti­gun­gen, ent­fernt zu haben.

Eine gute Quel­le, um hier etwas Ver­trau­en zu gewin­nen, ist You­Tube. Dort gibt es genü­gend Bast­ler, die stän­dig etwas aus­ein­an­der­neh­men, und even­tu­ell ist sogar dein Moni­tor­typ dar­un­ter. Bei mei­nem letz­ten ver­bau­ten Moni­tor war genau das der Fall.

Sehr zu emp­feh­len sind auch die klei­nen Werk­zeu­ge und Anlei­tun­gen von iFi­xit. Es lohnt sich ohne­hin ein Elek­tro­nik Werk­zeugset im Haus zu haben.

Hat der Moni­tor eine inter­ne oder exter­ne Strom­ver­sor­gung?

Frü­her hat­ten eigent­lich alle Com­pu­ter Moni­to­re eine inter­ne Strom­ver­sor­gung, aber je dün­ner die Dis­play­tech­no­lo­gie wur­de, um so häu­fi­ger wur­de das Netz­teil aus­ge­la­gert, um das Gehäu­se schlank zu hal­ten.

Inso­fern darf man sich nicht täu­schen las­sen von sehr dün­nen Dis­plays, du soll­test auf jeden Fall, dir auch das dazu­ge­hö­ri­ge Netz­teil anschau­en. Das muss näm­lich noch hin­ten drauf pas­sen.

Wenn du einen Moni­tor mit einem inter­nen Netz­teil hast, ach­te dar­auf, dass der Strom­an­schluss nach unten zeigt, da du dadurch Platz spa­ren wirst. Wenn das nicht geht, besor­ge dir einen abge­win­kel­ten Strom­ste­cker.

Was nicht wich­tig ist

Touch Screens

Kei­ner mag Fin­ger­ab­drü­cke auf sei­nem Bil­der­rah­men und inso­fern sehe ich kei­nen Anwen­dungs­zweck für berüh­rungs­emp­find­li­che Bild­schir­me. Die Steue­rung pas­siert ent­we­der über Spra­che mit Alexa/Google Home, über das Smart­pho­ne oder dei­nen nor­ma­len Com­pu­ter zuhau­se.

Moni­tor­stän­der

Das mag eine Mög­lich­keit sein, wenn man den Bild­schirm nicht an der Wand auf­hän­gen kann, son­dern ein­fach auf eine Kom­mo­de stel­len möch­te, aber ich bin kein gro­ßer Fan davon.

In der Regel wird der Moni­tor­stän­der ent­fernt und weg­ge­wor­fen.

Es gibt natür­lich auch die Mög­lich­keit, eine Wand­be­fes­ti­gung ein­zu­set­zen, aber die führt in der Regel zu einem recht gro­ßen Wand­ab­stand, was im Wohn­zim­mer nicht so groß­ar­tig aus­sieht.

Laut­spre­cher

Bei einem digi­ta­len Bil­der­rah­men will man die Bil­der sehen, und nicht mit Musik berie­selt wer­den. Inso­fern braucht man sie für unse­re Anwen­dung nicht.

Fazit

Ich hof­fe, die­se Punk­te haben ein wenig gehol­fen, euch für das The­ma der Bild­schirm­aus­wahl zu sen­si­bi­li­sie­ren. Ihr wer­det euch jeden Tag über einen guten Moni­tor freu­en.

Natür­lich kann man auch irgend­ei­nen alten Moni­tor neh­men, um mit dem The­ma her­um zu expe­ri­men­tie­ren. Aber wer Foto­gra­fie und schö­ne Bil­der liebt, der nimmt auch mal € 150 in die Hand, und besorgt sich einen guten Bild­schirm. Die Spie­gel­re­flex­ka­me­ra hat ja auch ein wenig Geld gekos­tet. Dann soll­ten auch die Bil­der ent­spre­chend zur Gel­tung kom­men.

In der Rubrik "Test & Kauf­be­ra­tung" wer­den ich immer mal wie­der die Lis­te guter Moni­to­re aktua­li­sie­ren.