The 100 best digital picture frames on amazon
The 100 best digital picture frames on amazon
The 100 best digital picture frames on amazon
The 100 best digital picture frames on amazon

Fünf wich­ti­ge Punk­te, auf die du beim Ver­gleich von digi­ta­len Bil­der­rah­men ach­ten soll­test

-

Digi­ta­le Bil­der­rah­men kamen vor rund 15 Jah­ren das ers­te Mal auf den Markt. Vie­le haben sie, vor allem klei­ne­re Model­le, zu Weih­nach­ten geschenkt bekom­men und im dar­auf­fol­gen­den Janu­ar rasch in der Schub­la­de ver­staut.

Für ande­re, und dazu zäh­le ich mei­ne Fami­lie, ist ein digi­ta­ler Bil­der­rah­men nicht nur unver­zicht­bar, son­dern eine stän­di­ge Freu­de gewor­den.

Seit 2005 habe ich mich inten­siv mit dem The­ma digi­ta­le Bil­der­rah­men beschäf­tigt. In die­sem Arti­kel erfährst du, was den Unter­schied zwi­schen guten und weni­ger guten Vari­an­ten aus­macht. Fünf Tipps, die bei Kauf oder Selbst­bau sehr wich­tig sein kön­nen.

#1 Bild­schirm­grö­ße

Ich kann mich noch gut an eine Wer­bung in einem Pari­ser Kino vor vie­len Jah­ren erin­nern.

Es find an mit einer Sze­ne aus dem Epos "Der letz­te Kai­ser" von Ber­nar­do Ber­to­luc­ci. Der kind­li­che Kai­ser lief in der Ver­bo­te­nen Stadt in Bei­jing her­um. Auf der gro­ßen Kino­lein­wand war man rich­tig gefan­gen in der Auf­nah­me und der Sound­track ver­stärk­te den Effekt natür­lich noch.

Dann wur­de der Bild­schirm plötz­lich immer klei­ner, der Bass des Sound­tracks dün­ner und zum Schluss sah man den Film auf einem klei­nen Fern­se­her in der Mit­te der gro­ßen Kino­lein­wand. Was die Eigen­wer­bung für Kinos offen­sicht­lich bezweck­te, war der Ver­gleich zwi­schen einem Film im Kino und dem glei­chen Erleb­nis zuhau­se.

Was für Fil­me gilt, trifft auf Foto­gra­fi­en genau so zu. In Groß wir­ken sie ein­fach ganz anders und man ent­deckt eine Viel­zahl von Details, die einem sonst ver­bor­gen blei­ben. Außer­dem taucht man ganz anders ein und erin­nert sich stär­ker and die Emo­tio­nen, die man damals bei der Auf­nah­me gespürt hat.

Der Markt für digi­ta­le Bil­der­rah­men wur­de vor vie­len Jah­ren mit einer Viel­zahl klei­ner Plas­tik­rah­men über­flu­tet und ich gehe davon aus, dass die meis­ten nach den Fei­er­ta­gen recht schnell in die Schub­la­de wan­der­ten.

Die Bild­qua­li­tät war in der Regel sehr schlecht, die Bedie­nung kom­pli­ziert und nicht zuletzt aus die­sem Grund, wur­den die Bil­der kaum aktua­li­siert. Der Bil­der­rah­men stand auf einer Kom­mo­de im Flur und wur­de zu einem Hin­ter­grund­rau­schen. Und irgend­wann wur­de er das weg­ge­räumt.

Wenn ihr euch einen digi­ta­len Bil­der­rah­men anschaf­fen möch­tet, egal ob selbst­ge­baut oder gekauft, dann macht euch selbst einen gro­ßen Gefal­len und kauft kei­nen Bild­schirm, der klei­ner als 21 Zoll ist. Mei­ne Emp­feh­lung bei dem aktu­el­len Stand der Tech­nik und Preis-/Leis­­tungs­­­ver­­häl­t­­nis ist ein 24 Zoll Dis­play.

Mit die­ser Grö­ße könnt ihr eure Bil­der ganz anders wahr­neh­men als auf einem 10 Zoll Rah­men. Ich über­trei­be nicht, wenn ich sage, dass der Bil­der­rah­men ein High­light in eurem Haus oder Woh­nung wer­den wird. Ihr wer­det häu­fig über die gezeig­ten Bil­der in der Fami­lie spre­chen, vor allem wenn ihr über die Zeit einen ordent­li­chen Fun­dus hoch­ge­la­den habt. Der Rah­men wird kein Hin­ter­grund­rau­schen mehr sein, son­dern ein Teil eures Zuhau­ses wer­den.

#2 Bild­über­gän­ge

Die Qua­li­tät und Art der Bild­über­gän­ge bei digi­ta­len Bil­der­rah­men soll­te wohl mit der ent­schei­den­de Punkt bei der Aus­wahl sein. Spon­tan wür­de man wahr­schein­lich nicht dar­auf kom­men, aber da gibt es rie­si­ge Unter­schie­de.

Wenn ich von Bild­über­gang spre­che, dann mei­ne ich die Art des Wech­seln von einem Bild zum nächs­ten. Im ein­fachs­ten Fall ist das ein har­ter Über­gang.

Aber die­ser har­te Über­gang führt zu Unru­he, vor allem bei grö­ße­ren Bild­schir­men. Denn jedes Bild hat eine unter­schied­li­che Hel­lig­keit. Der Wech­sel zwi­schen den Bil­dern führt dann zu einer Unru­he, vor allem in einer ruhi­ge­ren Umge­bung, wie ein Wohn­zim­mer. Außer­dem ist die­se Art des Über­gang schnell sehr lang­wei­lig.

Wir haben bei uns zuhau­se in den letz­ten zwölf Jah­ren mir vie­len unter­schied­li­chen Bild­über­gan­gen expe­ri­men­tiert. In den ers­ten sie­ben Jah­ren hat­ten wir eine zufäl­li­ge Mischung von rund 20 Über­gangs­ef­fek­ten u.a. (von eini­gen ken­ne ich die deut­sche Über­set­zung gar nicht)

  • Kreuz­über­blen­dun­gen
  • Über­gang auf schwarz
  • High­light Fading
  • Pixel stairs effec­ts
  • Bild­ver­zer­rung
  • Wobb­ling water fading
  • Rein- und raus Zoo­men
  • Dre­hun­gen
  • Wür­fel
  • Gera­de Lini­en
  • Gebo­ge­ne Lini­en
  • Aus­ein­an­der­flie­gen­de Blö­cke
  • Unschär­fe Ver­wi­schung
  • Sei­ten­blät­tern
  • Carou­sel
  • Ken Burns Effek­te (Beweg­tes Bild)

und noch eini­ge mehr.

Bei­spiel von zufäl­li­gen Über­gän­gen

Auch wenn die ver­schie­de­nen Über­gan­ge am Anfang ganz nett aus­se­hen, wird man ihrer doch schnell müde und sie len­ken eher ab, als dass sie inter­es­sant wir­ken.

Das ist natür­lich Geschmack­sa­che aber nach 12 Jah­ren mit digi­ta­len Bil­der­rah­men gibt es eigent­lich für mich nur einen Über­gangs­ef­fekt, der jeder Tag aufs Neue inter­es­sant ist: Kreuz­über­blen­dung mit einer Über­blend­zeit von zehn Sekun­den.

When man bei die­sem Effekt die Über­blend­zeit auf zehn Sekun­den ein­stellt, pas­siert etwas ganz beson­de­res: Die Anzahl der Bil­der auf dem Rah­men steigt um den Fak­tor 100.

Das liegt dar­an, dass das lang­sa­me Über­blen­den wun­der­schö­ne Effek­te erschafft. Es ist in etwa ver­gleich­bar mit dem Ein­fü­gen von zusätz­li­chen, leicht trans­pa­ren­ten Hin­ter­grün­den, was ein Bild kom­plett ver­än­dern kann.

Die zehn Sekun­den machen die­sen Effekt erleb­bar, so dass man bei dem Ent­ste­hen eines neu­en (Zwi­­schen-) Bil­des zuse­hen kann. Wenn der Über­gang schnel­ler als in zehn Sekun­den abläuft, lässt sich die­ser Effekt nicht rich­tig beob­ach­ten. Wenn die Zeit sehr viel län­ger ist, wird der Effekt lang­wei­lig.

Bei­spiel der Kreuz­über­blen­dung auf zehn Sekun­den ein­ge­stellt

Nicht jeder lang­sa­me Über­blen­dung führt zu einem neu­en Meis­ter­werk, aber es kommt immer wie­der ein inter­es­san­ter Effekt dabei her­aus und man fängt am Beginn einer Über­blen­dung oft zu raten an, was jetzt kommt.

Also ach­tet beim Kauf eures Bil­der­rah­mens dar­auf, das man Über­blen­dun­gen ein­stel­len und die Über­blend­zeit auf zehn Sekun­den fest­le­gen kann.

Soll­tet ihr euren eige­nen digi­ta­len Bil­der­rah­men bau­en, dann folgt ein­fach der Anlei­tung in mei­nem Arti­kel "So erstellst du pro­fes­sio­nel­le Über­blen­dun­gen auf dei­nem digi­ta­len Bil­der­rah­men".

Glaubt mir, ihr wer­det jeden Tage neue Bil­der ent­de­cken.

#3 Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten der Bil­­der-Show

Jetzt geht es um die Fra­ge, wie schnell die Bil­der eigent­lich wech­seln soll­ten. Sind 90 Sekun­den lang genug?

Die Fra­ge ist nicht ganz unwich­tig, weil ein zu schnel­ler Rhyth­mus zu einer gewis­sen Ner­vo­si­tät führt. Ein digi­ta­ler Bil­der­rah­men soll­te aber Ruhe aus­strah­len.

Unser Rah­men im Wohn­zim­mer ist auf eine Wech­sel­fre­quenz von 200 Sekun­den ein­ge­stellt. Für uns das die rich­ti­ge Ver­weil­dau­er, um ein Bild auf schon mal genau­er anzu­schau­en, ohne gleich befürch­ten zu müs­sen, dass es gleich wie­der ver­schwin­det.

Außer­dem wie­der­ho­len sich die Bil­der dadurch nicht zu häu­fig. Mit 200 Sekun­den könnt ihr nichts falsch machen.

#4 Sicht­ba­re Kabel

Was macht den Erfolg von Apple Pro­duk­ten aus? Apple ach­tet im Design-Pro­­zess auf Klei­nig­kei­ten, die den meis­ten Men­schen zunächst über­haupt nicht auf­fal­len wür­den. Aber sie mer­ken es recht schnell, wenn etwas ein­fach rich­tig funk­tio­niert.

Ein Bei­spiel ist das leich­te Federn, wenn man auf dem iPho­ne scrollt und an das Ende einer Lis­te kommt. Frü­her gab es da bei ande­ren Her­stel­lern einen har­ten Stopp, aber die elas­ti­sche Scrol­ling Art auf dem iPho­ne hat sich durch­ge­setzt und heu­te könn­te man es sich gar nicht mehr anders vor­stel­len.

Was hat das mit einem digi­ta­len Bil­der­rah­men zu tun? Nun, es gibt ein Detail, das nach einer Klei­nig­keit klingt, das aber eine gro­ße Wir­kung hat, wenn man es rich­tig macht.

Es geht um die Strom­ka­bel, die aus dem Bil­der­rah­men her­aus­hän­gen stö­ren die Gesamt­erschei­nung kolos­sal. Das Strom­ka­bel darf ein­fach nicht sicht­bar sein.

Auch die Her­stel­ler von hoch­wer­ti­gen digi­ta­len Bil­der­rah­men schei­nen das erkannt zu haben und bie­ten eini­ge schlaue Lösun­gen an.

Ich wer­de dazu noch einen aus­führ­li­chen Arti­kel ver­öf­fent­li­chen.

Gene­rell gibt es vier Mög­lich­kei­ten: Du nutzt den Strom­an­schluss einer Lam­pe, die zufäl­li­ger­wei­se genau dort hängt, wo man den Rah­men gut auf­hän­gen könn­te (am ein­fachs­ten - das Glück hat­ten wir in der ers­ten Woh­nung mit einem Bil­der­rah­men), du schlitzt die Wand auf zwi­schen der nächst­ge­le­ge­nen Steck­do­se und dem Rah­men (bie­tet sich an, wenn man ohne­hin mal wie­der strei­chen oder tape­zie­ren woll­te), du bohrst ein Loch in die Wand und führst das Kabel durch (hängt natür­lich davon ab, ob es sich um eine Außen- oder Innen­wand han­delt), oder du benutzt sehr fla­che Kabel und malst dann noch drü­ber (nicht bil­lig und man sieht sie lei­der immer noch etwas).

Alter­na­tiv kann man den Rah­men auf eine Kom­mo­de stel­len, aber das sieht nicht ganz so gut aus. Hier ist eure Krea­ti­vi­tät gefragt. Es lohnt sich aber, dar­über nach­zu­den­ken.


Es fällt Besu­chern sofort auf, wenn ein Digi­tal­rah­men kei­ne sicht­ba­ren Kabel hat. Zum einen glau­ben vie­le es sei ein Foto in einem Rah­men (wenn sie noch kei­nen Über­gang gese­hen haben), zum ande­ren kommt dann oft die Fra­ge: "Wie lan­ge hält die Bat­te­rie in eurem Bil­der­rah­men?"

#5 Wie kann die Bil­der­samm­lung ver­wal­tet wer­den

Aktu­ell haben wir 1117 Bil­der aus den letz­ten 25 Jah­ren auf unse­rem digi­ta­len Bil­der­rah­men im Wohn­zim­mer. Das bedeu­tet, dass bei einer Bild­fre­quenz von 200 Sekun­den und einer Anschalt­dau­er von 16 Stun­den pro Tag, ein Bild sich theo­re­tisch nur alle vier Tage wie­der­holt.

Für den Anfang soll­te man schon um die 200 Bil­der zusam­men­stel­len. Wenn man regel­mä­ßig Bil­der hin­zu­fügt, dann hat man schnell eine gro­ße Viel­falt von Moti­ven.

Für die älte­ren Semes­ter unter mei­nen Lesern (zu denen ich mich als Jahr­gang 1965 wahr­schein­lich auch zäh­len muss!) ein Tipp: All die Nega­ti­ve, die ihr viel­leicht mit eini­gem Auf­wand habt digi­ta­li­sie­ren las­sen und die jetzt trotz­dem auf einer CD oder DVD ruhen: Wenn es euch wich­tig war, sie zu digi­ta­li­sie­ren, dann sind sie sicher­lich auch gut genug, um auf dem Bil­der­rah­men gezeigt zu wer­den. Holt die Bil­der aus dem Schuh­kar­ton her­aus!

Und die Smart­Pho­ne Genera­ti­on mach­te ja ohne­hin stän­dig Bil­der, da soll­ten schnell eini­ge Hun­dert zusam­men­kom­men, die auf dem Rah­men gut aus­se­hen wür­den.

Aber mis­tet auch regel­mä­ßig aus! Wenn euch ein Bild nicht mehr gefällt, dann nehmt es run­ter. Nach eini­ger Zeit, soll­ten nur sehr gute Bil­der auf eurem Rah­men ver­blei­ben.

Um aber eine Viel­zahl von Bil­dern ordent­lich able­gen zu kön­nen ist es wich­tig, dass euer Rah­men eine Mög­lich­keit hat, ein­fach und schnell auf den Bild­be­stand zuzu­grei­fen und ihn zu ver­wal­ten. Das wird ins­be­son­de­re auch dann wich­tig, wenn ihr es Fri­ends & Fami­ly erlaubt, Bil­der direkt auf den Rah­men zu stel­len oder per Email zu schi­cken.

Soll­ten eure Eltern einen digi­ta­len Bil­der­rah­men zuhau­se haben, wer­den die sich beson­dern freu­en, regel­mä­ßi­ge Updates zu bekom­men, ohne dass sie tech­nisch ein­grei­fen müs­sen.

Das Ver­wal­ten eures Bil­der­fun­dus muss ein­fach und schnell mög­lich sein. 

Wenn ihr dafür aber erst die SD Kar­te aus dem Rah­men neh­men, mit dem Com­pu­ter ver­bin­den und neue Bil­der hoch­la­den müsst, dann ver­liert man schnell die Freu­de, aktu­el­le Bil­der hin­zu­zu­fü­gen. Das glei­che gilt für Smart­pho­ne Apps, die lang­sam oder infle­xi­bel bedient wer­den müs­sen.

Wenn ihr dage­gen auf das Bil­der­ver­zeich­nis über Drop­box direkt von eurem nor­ma­len Com­pu­ter zugrei­fen könnt, oder es eurer Fami­lie erlau­ben könnt, per Email vom Han­dy direkt Bil­der auf den Rah­men zu schi­cken, dann wer­det ihr immer Freu­de an neu­en Bil­dern haben.

Also ach­tet bei einem Kauf dar­auf, wel­che Mög­lich­kei­ten es hier gibt.

Schluss­be­mer­kung

Die­se fünf Tipps sind das Ergeb­nis mei­ner jah­re­lan­gen Erfah­rung mit digi­ta­len Bil­der­rah­men und wer­de eure Zufrie­den­heit mit einem Kauf oder Eigen­bau zwei­fels­oh­ne maxi­mie­ren. Auch wenn man als Foto­graf natür­lich eine beson­de­re Wert­schät­zung zu schö­nen Foto­gra­fi­en hat, so sind Bil­der doch für jeden immer wich­ti­ger gewor­den.

Jeder liebt schö­ne Bil­der, von sich, der Fami­lie, Freun­den, Rei­sen und Ver­an­stal­tun­gen. Ein guter digi­ta­ler Bil­der­rah­men führt dazu, dass man ihn nicht mehr als ein tech­ni­sches Gerät an der Wand wahr­nimmt, son­dern in die Stim­mung und Emo­ti­on der Auf­nah­me ein­taucht und sich den Erin­ne­run­gen hin­gibt.