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Der 2019 Nix­play Seed 10.1 WiFi Bil­der­rah­men im Test - Made for Fri­ends & Fami­ly

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Nix­play nimmt für sich in Anspruch, mit dem Seed WiFi-Rah­­men den belieb­tes­ten digi­ta­len Bil­der­rah­men sei­ner Kate­go­rie in den USA zu ver­kau­fen. Und das ist wahr­schein­lich gar nicht mal so falsch.

Es gibt über 3500 Bewer­tun­gen zu dem Nix­play Seed auf Amazon.com (auf Amazon.de sind es deut­lich weni­ger) mit einer durch­schnitt­li­chen Bewer­tung von vier Ster­nen und über tau­send beant­wor­te­te Fra­gen.

Das aktu­el­le Modell kam zwar schon 2017 auf den Markt, aber die Soft­ware wur­de regel­mä­ßig aktua­li­siert. Es macht also Sinn einen aktu­el­len Test vor­zu­neh­men, um die Fra­ge zu beant­wor­ten, ob der WiFi-Foto­rah­­men sei­nen Ruf immer noch ver­dient hat.

Der lang­sa­me Sie­ges­zug von digi­ta­len Foto­rah­men

Als vor etwa fünf­zehn Jah­ren die ers­ten digi­ta­len Bil­der­rah­men auf den Markt kamen, hat­ten sie kei­nen unmit­tel­ba­ren Erfolg. Wor­an lag das?

Die Freu­de an einem Foto­rah­mens erhöht sich, je öfter man ihm neue Bil­der hin­zu­fügt. Und die Wahr­schein­lich­keit, dass man das oft macht, hängt damit zusam­men, wie ein­fach es ist.

Wenn man dafür erst eine klei­ne SD-Kar­­te her­aus­fi­schen und in einen Com­pu­ter ein­ste­cken muss um Bil­der hin­zu­fü­gen, dann ist das deut­lich auf­wen­di­ger als auf dem Han­dy mit ein paar Mal Tip­pen das Glei­che zu erle­di­gen. Ich wür­de davon aus­ge­hen, dass vie­le nicht WLAN fahi­ge digi­ta­le Bil­der­rah­men ein paar Wochen nach Weih­nach­ten in der Schub­la­de ver­schwin­den und dort auch blei­ben. 40% aller Bil­der­rah­men wer­den übri­gens in der Weih­nachts­zeit ver­kauft.

Aber in letz­ter Zeit ist es immer ein­fa­cher gewor­den. Man kann sei­nen Rah­men mit Apple oder Google Pho­tos ver­knüp­fen, fast jeder moder­ne Rah­men hat eine Han­dy App und da unzäh­li­ge Bil­der mit dem Han­dy gemacht wer­den, schiebt man die dann ein­fach draht­los rüber.

Also schau­en wir mal, ob der Nix­play Seed ein umgäng­li­cher Bur­sche ist oder doch wie­der in der Schub­la­de enden wird.

Mein Pro­dukt­test ori­en­tiert sich an mei­nem Arti­kel "Die ulti­ma­ti­ve 10 Pun­k­­te-Check­­lis­­te für den Kauf eines digi­ta­len Bil­der­rah­mens", wo ihr mei­ne Her­an­ge­hens­wei­se nach­le­sen könnt.

Mei­ne Tests sind unab­hän­gi­ger Natur, es gibt kei­ne finan­zi­el­len oder sach­li­chen Zuwen­dun­gen, die offen­zu­le­gen wären. Nix­play hat mir für die Dau­er die­ses Tests einen Test­rah­men zur Ver­fü­gung gestellt.

Die Nix­play Pro­dukt­pa­let­te

Als ich mir Nix­play zum ers­ten Mal ansah, war ich etwas ver­wirrt von der Pro­dukt­viel­falt. Es gab so vie­le digi­ta­le Foto­rah­men zur Aus­wahl.

Aber im Grun­de unter­tei­len sich die Pro­duk­te zunächst in WiFi Bil­der­rah­men (Cloud basiert) und sol­che ohne WiFi.

Es gibt vier Modell­rei­hen mit WiFi, die auch auch kein SD-Kar­­ten oder USB-Sticks mehr zulas­sen (außer dem älte­ren Nix­play Ori­gi­nal, der sowohl Wifi als auch SD/USB hat).

Die­se sind der Nix­play Iris, der Nix­play Seed Wave, der Nix­play Seed, und der Nix­play Ori­gi­nal.

Nixplay's WiFi Bil­der­rah­men

Die Bil­der wer­den in die Nix­play Cloud hoch­ge­la­den und dann an belie­big vie­le ange­schlos­se­ne Gerä­te gestreamt.

Und dann gibt es noch den Nix Lux und den Nix Advan­ce, die nicht mit der Cloud ver­bun­den wer­denn, son­dern über einen SD- und USB-Steck­­platz ver­fü­gen.

Funk­tio­nie­ren mit SD Kar­ten oder USB Sticks

Also "play" im Pro­dukt­na­men heißt WiFi, wie eben Nix"play" es hat, und Nix nicht.

Eine Kurz­über­sicht über die Nix­play Bil­der­rah­men fin­det ihr auch auf mei­ner Sei­te "Pro­dukt­emp­feh­lun­gen".

Es gibt eini­ge als sehr nütz­lich bewer­te­te Rezen­sio­nen auf Amazon.com, die sich über die Soft­ware bekla­gen. Aller­dings sind die­se Bewer­tun­gen teil­wei­se über 4 Jah­re alt und Nix­play hat sort viel getan. Heu­te ist die Soft­ware über­sicht­lich auf­ge­baut, bie­tet aber immer noch ein Men­ge an indi­vi­du­el­len Optio­nen.

Trotz­dem ist eine kur­ze Ein­füh­rung immer ganz hilf­reich, und des­we­gen lohnt es sich mei­ne Arti­kel und Vide­os zu dem Nix­play Seed Set­up auf dem Han­dy und dem Nix­play Seed Set­up auf PC/Laptop anzu­se­hen. Nach fünf Minu­ten wisst ihr dann alles.

Look & Feel

Der Nix­play Seed ist ein gut durch­dach­ter Foto­rah­men.

Die 8-Zoll-Ver­­­si­on gibt es in schwarz, Brom­beer, blau und Man­go, die 10, 10.1 und 13-Zoll-Ver­­­si­o­­nen nur in Schwarz. Die Rah­men­ele­men­te sind nach­träg­lich nicht aus­tausch­bar.

Fin­der­ab­drü­cke blei­ben unsicht­bar

Obwohl der Rah­men aus Kunst­stoff besteht, hat er eine ange­neh­me Hap­tik. Er scheint eine beson­de­re Beschich­tung zu haben, auf der kei­ne Fin­ger­ab­drü­cke sicht­bar blei­ben.

Er ist mit einer Tie­fe von 9 mm recht schlank. Wie bei einem Apple iMac wird er in der Mit­te zwar etwas dicker, aber man sieht nur die  schma­len Sei­ten. Der Rücken ist mit einem dezen­ten Karo­mus­ter gerif­felt.

Anstel­le einer klas­si­schen Auf­stütz­hil­fe hat der Nix­play Seed ein bieg­ba­res aber recht star­res, geweb­tes Netz­ka­bel, das als Stän­der dient. Der kann sowohl im Hoch- als auch im Quer­for­mat fle­xi­bel ein­ge­stellt wer­den.

Starr und fle­xi­bel zugleich

Ich mag die­se Idee sehr, weil sie das nor­ma­ler­wei­se häss­li­che wei­ße Netz­ka­bel auf cle­ve­re Wei­se ver­birgt und eine gro­ße Fle­xi­bi­li­tät bei der Ein­rich­tung bie­tet. Im Ver­gleich zu einem star­ren Stän­der kann man die Nei­gung nach Belie­ben anpas­sen.

Ich habe zwar eini­ge Kri­ti­ken auf Ama­zon gele­sen, dass es auf eini­gen Ober­flä­chen nicht ide­al wäre, aber ich habe es auf ver­schie­de­ne Flä­chen aus­pro­biert und es hat immer gut funk­tio­niert.

In der Ecke befin­den sich zwei sicht­ba­re Sen­so­ren, einer für die Fern­be­die­nung und einer für den Bewe­gungs­sen­sor. Ich hät­te mir gewünscht, dass die­se Sen­so­ren ver­steckt wären, da sie sofort ver­ra­ten, dass es sich um einen digi­ta­len Bil­der­rah­men han­delt.

Ich habe in mei­nem Leben ja gelernt, dass Frau­en den bes­se­ren Geschmack haben, und des­halb mei­ne bes­se­re Hälf­te gefragt, wie sie das denn fin­det. Zu mei­ner Über­ra­schung gefiel ihr der Rah­men sofort gut und die Sen­so­ren stör­ten sie nicht. Ein gutes Zei­chen!

Es gibt kei­ne Power-LED oder ande­re stö­ren­de Licht­quel­len.

Das Dis­play

Der Nix­play Seed wird in zwei ver­schie­de­nen Sei­ten­for­ma­ten ange­bo­ten. Die 8 und 10 Zoll Model­le haben ein Sei­ten­ver­hält­nis von 3:2, das 10.1 und das 13.3 Modell haben 16:10.

Ich habe ja schon dar­über geschrie­ben, wie wich­tig die Fra­ge des Sei­ten­ver­hält­nis­ses ist.

Kurz gesagt, je mehr ihr vom Ori­gi­nal­for­mat abweicht, in dem die Fotos auf­ge­nom­men wur­den, des­to mehr muss das Bild beschnit­ten wer­den, wenn du ver­mei­den willst, dass schwar­ze Bal­ken an den Sei­ten erschei­nen.

Eine DSLR-Kame­­ra hat ein Sei­ten­ver­hält­nis von 3:2, die meis­ten Smart­pho­nes 4:3. 16:9 ist typi­scher­wei­se ein Video­for­mat, und lei­der ist es bei den Dis­play­her­stel­lern inzwi­schen so popu­lär, dass es schwie­rig gewor­den ist, nicht-16:9-Displays zu fin­den.

Umso schö­ner ist es zu sehen, dass der Nix­play Seed noch 3:2 bie­tet, wenn auch nur bis zu 10 Zoll. 16:10 ist aber dür DSLR Bil­der auch nock ok. Aber ach­tet beim Kauf ein­fach dar­auf.

Als Foto­graf wür­de ich immer einen 3:2-Bilderrahmen neh­men - so lan­ge es noch geht.

Das Dis­play hat eine mat­te Beschich­tung, um Refle­xio­nen zu redu­zie­ren. Das funk­tio­niert auch sehr gut. Der Nix­play Seed ver­wen­det ein IPS-Dis­­play, das her­vor­ra­gen­de Far­ben über alle Blick­win­kel lie­fert.

Das Dis­play hat eine Auf­lö­sung von 1280 x 800 px, was zu einem dots-per-inch-Wert von fast 150 führt, was die Bil­der sehr scharf erschei­nen lässt.

Der Seed ist nur für die Auf­stel­lung auf einer Flä­che gedacht; es gibt kei­ne Wand­hal­te­rung.

Hard­ware

Es ist schon etwas komisch, über einen digi­ta­len Bil­der­rah­men als Com­pu­ter zu spre­chen, aber genau das ist es. Obwohl er eben nur eine Sache kann.

Das Sys­tem ist geräusch­los und hat kei­ne beweg­li­chen Tei­le, außer natür­lich dem ver­stell­ba­ren Draht­stän­der.

Es kommt mit b/g/n Wifi, das ist das schnel­le. In dei­nem Rou­ter wird es z.B. als "andro­id-1b9b­b43d4c9e6c2c" ange­zeigt.

Der Seed hat kei­ne SD-Steck­­plät­­ze oder USB-Anschlüs­­se, aber dafür ist ja auch WiFi da.

Er ver­fügt zwar über zwei Laut­spre­cher für die Video­wie­der­ga­be, aber die Qua­li­tät ist eben die eines klei­nen Laut­spre­chers in einem Bil­der­rah­men.

Wer gro­ße Laut­spre­cher möch­te, soll­te sich den Nix­play Seed Wave anse­hen.

Die Ver­wal­tung der Bil­der

Der Nix­play Seed ist Cloud-basiert, was bedeu­tet, dass alle Bil­der zuerst auf Nix­­play-Ser­­vern gespei­chert und dann an den Bil­der­rah­men gestreamt wer­den.

Das lässt sich ent­we­der über dei­ne Han­­dy-App (für iOS und Andro­id) oder über den Brow­ser auf dei­nem PC oder Lap­top tun.

Sowohl die Nix­play Han­­dy- als auch die Des­k­­top-App sind sehr ein­fach zu bedie­nen. Es gibt sogar eine geson­der­te App für iPads.

Das Anle­gen von Play­lis­ten ist kin­der­leicht

Mir ist im all­ge­mei­nen die Des­k­­top-App lie­ber, da man einen gan­zen Ord­ner mit Bil­dern in einem Schwung hoch­la­den kann. Viel­leicht bin ich alt­mo­disch, aber das geht für mich viel schnel­ler als auf mei­nem Han­dy.

Wahr­schein­lich wer­den vie­le den ers­ten Bil­­der-Upload auf dem Com­pu­ter machen und dann mit der Zeit immer mal wie­der Bil­der über das Smart­pho­ne hin­zu­fü­gen.

Du kannst Freun­den & Fami­lie die Erlaub­nis geben, Bil­der zu dei­ner Wie­der­ga­be­lis­te hin­zu­zu­fü­gen, indem du ihnen einen Link schickst. Alter­na­tiv bekommst du auch eine per­sön­li­che Nix­­play-Email, an die du Bil­der sen­den kannst und die dann auf dem Rah­men auf­tau­chen.

Dar­über­hin­aus kannst du dein Nix­­play-Kon­­to auch mit Google Pho­tos, Insta­gram, Drop­box, Face­book und Flickr ver­knüp­fen.

Mit allen befreun­det

Vide­os kön­nen übri­gens auch abge­spielt wer­den, sofern sie nicht län­ger als 15 Sekun­den sind.

Ins­ge­samt ist die Bild­ver­wal­tungs­im­ple­men­tie­rung von Nix­play flott gemacht und lässt wenig Wün­sche offen.

Ein­stell­mög­lich­kei­ten Bild­be­trach­tung

Nix­play hat sehr gute Arbeit bei Bild­über­gän­gen geleis­tet, oft ein Schwach­punkt bei Bil­der­rah­men. Es gibt acht ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, Fotos anzei­gen zu las­sen, dar­un­ter:

  • Bild­schirm anpas­sen (auf schwarz) - das Bild wird unbe­schnit­ten ange­zeigt wird und die resul­tie­ren­den Bal­ken (wenn das Sei­ten­ver­hält­nis des Bil­des nicht mit dem Sei­ten­ver­hält­nis des Rah­mens über­ein­stimmt) haben eine Far­be, die auch im Bild vor­han­den ist
  • Bild­schirm aus­fül­len (schwen­ken) - Fotos wer­den pro­por­tio­nal so gedehnt, dass kei­ne schwar­zen Bal­ken zu sehen sind und leicht bewegt
  • Bild­schirm aus­fül­len (fix) - Fotos wer­den pro­por­tio­nal so gedehnt, dass kei­ne schwar­zen Bal­ken zu sehen sind
  • Schwen­ken und Zoo­men - bewegt das Bild leicht und zoo­med dabei
  • Schwen­ken und Zoo­men (auf schwarz)
  • Kachel - zeigt vier Bil­der und wech­selt die Bil­der nach­ein­an­der aus
  • Schnapp­schuss - jedes Bild hat einen klei­nen wei­ßen Rand und sie lie­gen wie vie­le Pola­ro­ids auf­ein­an­der

Man kann auch ange­ben, wenn man z.B. nur die neu­es­ten 100, 200, 500 oder 1000 Bil­der sehen nöch­te.

Die Über­gangs­zeit kann auf einen Wert zwi­schen 5 Sekun­den und einer Stun­de ein­ge­stellt wer­den.

Du kannst dir eine Uhr und sogar eine Bild­un­ter­schrift, die du ein­ge­ge­ben hast, als die Fotos zu einer Wie­der­ga­be­lis­te hin­zu­ge­fügt wur­den, anzei­gen las­sen.

Bei all die­sen Arten der Dar­stel­lung dei­ner Bil­der kannst du die Über­gangs­ty­pen fest­le­gen, so wie Jump Cut (har­ter Über­gang), Über­blen­dend, Kreis, Wischen, gerich­te­tes Wischen, und Sli­ce.

Am Anfang ist es wohl am ein­fachs­ten, den Zufalls­mo­dus zu wäh­len, bis du dei­nen bevor­zug­ten Über­gangs­typ aus­ge­macht hast.

Die deut­sche Über­set­zung erschließt sich auch nicht immer gleich und des­halb soll­te man ein­fach etwas damit her­um­spie­len.

Die Nix­play Desk­top Soft­ware

Du hast viel­leicht gele­sen, dass ich per­sön­lich sanf­te Über­blen­dun­gen prä­fe­rie­re, weil sie Stö­run­gen durch plötz­li­che Hel­lig­keits­än­de­run­gen auf ein Mini­mum redu­zie­ren.

Du kannst indi­vi­du­el­le Wie­der­ga­be­lis­ten defi­nie­ren, die du dann füt­terst. Es gibt eine Art intel­li­gen­te Wie­der­ga­be­lis­te in dem Sin­ne, dass du nur die neu­es­ten Bil­der anzei­gen kannst.

All­ge­mei­ne Bedie­nung des Bil­der­rah­mens

Der Rah­men lässt sich im Hoch- oder Quer­for­mat auf­stel­len und passt sich auto­ma­tisch des Aus­rich­tung an, wie man es heu­te von den Han­dys her kennt.

Die mit­ge­lie­fer­te Fern­be­die­nung ist gut gemacht und im glei­chen Design gehal­ten wie die Rück­sei­te des Rah­mens. Zusätz­lich gibt es die Fern­be­die­nung auch noch vir­tu­ell für das Han­dy oder den Desk­top.

Die Nix­play Fern­be­die­nung: Gibt's in echt und vir­tu­ell

Ich bin mir nicht ganz sicher, wie "(Groß-)Eltern-geeignet" die Fern­be­die­nung ist. Aber da man den Rah­men über das Inter­net steu­ern kann, lässt sich immer ein­grei­fen - vor­aus­ge­setzt, der Rah­men ist ein­ge­steckt und mit dem WLAN ver­bun­den.

Wenn man den Rah­men vom Netz trennt, ver­bin­det er sich beim Wie­der­ein­ste­cken auto­ma­tisch wie­der mit dem WLAN-Net­z­­werk und spielt die Bil­der ohne wei­te­res Zutun ab.

Aber die Erst­in­stal­la­ti­on erfor­dert ein klein wenig Geduld, obwohl Nix­play es so ein­fach wie mög­lich macht. Ein biss­chen tech­ni­sches Ver­ständ­nis soll­te man für die Erst­ein­rich­tung schon mit­brin­gen.

Aber ein­mal auf­ge­setzt, braucht man nichts mehr machen. Lei­der lässt sich aber auch bei Kennt­nis der SSID und Pass­wort ein WLAN Netz­werk nicht im Vor­feld ein­ge­ben. Man muss schon vor Ort sein.

Die deut­sche Ver­si­on des Rah­mens lässt sich ent­we­der auf eng­lisch oder deutsch ein­stel­len.

Wenn du dir Hand­buch­le­sen und Frust erspa­ren willst, dann schau dir mei­ne Vide­os an, wie du mit einem mobi­len Gerät oder einem Com­pu­ter los­le­gen kannst. Sie sind weni­ger als fünf Minu­ten lang und las­sen dich im Hand­um­dre­hen los­le­gen.

Strom­ver­brauch

Ich habe im Betrieb einen Ver­brauch von 6 Watt gemes­sen, was für einen Rah­men mit die­ser Bild­schirm­grö­ße nor­mal ist.

Der Bewe­gungs­sen­sor kann dies noch wei­ter redu­zie­ren, aber ich bin kein Fan davon, dass man vor einen Rah­men lau­fen muss, um ihn ein­zu­schal­ten. Aber egal, du kannst den Sen­sor aus­schal­ten, wenn er dir nicht gefällt.

Außer­dem kann der Foto­rah­men sich zeit­ge­steu­ert ein- und aus­schal­ten.

Ver­ka­be­lung

Anstatt eines dün­nen wei­ßen Netz­ka­bels, das aus dem Rah­men bau­melt, haben sich die Nix­­play-Desi­g­ner ernst­haf­te Gedan­ken über eine der läs­tigs­ten Eigen­schaf­ten von Bil­der­rah­men gemacht: Die Ver­ka­be­lung.

Das schwar­ze, dicke Kabel dient gleich­zei­tig als voll ver­stell­ba­rer Stän­der und ver­deckt so geschickt das Kabel. Das ist viel bes­ser gelun­gen als ande­re Lösun­gen, die ich gese­hen habe. Kom­pli­ment, Nix­play!

Das Kabel ver­steckt, wo es jeder sehen kann

Her­stel­ler

Obwohl ich kei­ne offi­zi­el­len Markt­da­ten ken­ne, ist Nix­play, gemes­sen an der Online-Ver­­­triebs­­prä­­senz und ihren eige­nen Aus­sa­gen, wahr­schein­lich die welt­weit füh­ren­de digi­ta­le Bil­der­rah­men­mar­ke nach Stück­zah­len für den pri­va­ten Gebrauch.

Gegrün­det von Mark Pal­free­man, gibt es das Unter­neh­men seit über zehn Jah­ren. In die­ser Zeit wur­den über eine Mil­li­on Rah­men ver­kauft. Die Bil­der­rah­men selbst sind preis­wert und gut durch­dacht, ver­fü­gen über cle­ve­re Apps und einen eige­nen Cloud-Ser­vice.

Soll­te Nix­play gezwun­gen sein, den Betrieb eines Tages ein­zu­stel­len, wür­de dein Rah­men zu teu­rem Schrott wer­den (er wür­de zwar immer noch funk­tio­nie­ren, aber du könn­test kei­ne neu­en Fotos mehr hin­zu­fü­gen). Aber sei­en wir ehr­lich, das ist bei allen Cloud-basier­­ten Diens­ten der Fall. Ich glau­be jedoch, dass die Vor­tei­le die theo­re­ti­schen Risi­ken bei wei­tem über­wie­gen, so dass dies kein The­ma ist, bei dem man schlaf­lo­se Nächs­te haben soll­te.

Prei­se und Abo-Diens­t­­leis­­tun­­gen

Beim Kauf eines Nix­play Seed, kannst du den Nix­play Cloud Ser­vice kos­ten­los bis zu einer Kapa­zi­tät von 10 GB an Bil­dern oder Vide­os nut­zen. Das ent­spricht etwa 8.000 Bil­dern und soll­te mehr als genug sein. Wenn du mehr brauchst, kannst du Nix­play Plus abon­nie­ren, aber die Not­wen­dig­keit dazu sehe ich wirk­lich nicht.

Nur abso­lu­te Power User wer­den ein Abo benö­ti­gen

Fazit

Wenn ihr auf der Suche nach einem gut aus­se­hen­den WiFi-Foto­rah­­men seid, den ihr auf einen Schreib­tisch oder ins Regal stel­len könnt, dann ist der Nix­play Seed eine sehr gute Wahl. Die Hard­ware ist cle­ver gestal­tet, das Netz­ka­bel gut ver­steckt und die Soft­ware aus­ge­reift und leis­tungs­stark. Ich bin nicht über­rascht, dass der Seed der #1 Foto­rah­men in sei­ner Kate­go­rie ist.

Die Tat­sa­che, dass man aus der Fer­ne Bil­der auf den Rah­men von Fri­ends & Fami­ly legen kann, macht dies zu einem groß­ar­ti­gen Gerät, um sein Leben mit der gan­zen Fami­lie zu tei­len.

(Bil­der: Nix­play und eige­ne Auf­nah­men)